Zentralschweizer Filme online

Der Zentralschweizer Film kommt ab dem 1. April in die heimische Stube! Auf Initiative des Vereins «Film Zentralschweiz» bieten 30 Zentralschweizer Filmschaffende ihre Filme auf filmstream.ch während 30 Tagen online und gratis zum Streaming an.

Die Kinos sind geschlossen, die Filmschaffenden können ihre Filme nicht auswerten. Filmdrehs wurden abgebrochen oder sind zurzeit gar nicht planbar. Auch die Filmbranche steht vor grossen Herausforderungen. Anstatt zu warten, haben Filmschaffende die Initiative ergriffen. Der Verein Film Zentralschweiz, in dem über 150 Filmschaffende organisiert sind, ergänzt das Online-Film-Angebot mit einer kuratierten Auswahl an regionalen Spezialitäten.

Film Zentralschweiz möchte damit auf die Vielfalt und die Wichtigkeit des regionalen Filmschaffens aufmerksam machen und dem hiesigen Publikum in Zeiten von #Stayathome eine einfache Möglichkeit geben, Filme aus der Region zu Hause auf dem Sofa zu geniessen.

Mit dabei sind eine grosse Auswahl an Filmperlen von Zentralschweizer FilmemacherInnen, die teilweise zum ersten mal online zur Verfügung stehen.

Sowohl preisgekrönte Kurzfilme wie «All Inclusive», «Timber» oder «Rewind Forward», als auch erfolgreiche Dokumentarfilme wie «das Mädchen vom Änziloch» oder «Köhlernächte», oder Klassiker wie «Grüezi», «Der schwarze Tanner» oder «die weisse Arche» warten auf ihren grossen Auftritt.

Jeden Tag wird auf filmstream.ch ein neuer Film veröffentlicht. Die Filme stehen anschliessend 30 Tage gratis zur Verfügung. Sara Stäuble, Co-Präsidentin von Film Zentralschweiz versteht das Angebot als Solidaritätsaktion von Filmschaffenden für die Bevölkerung: «Wir möchten unseren Beitrag leisten und mit den Menschen, die zurzeit in ihren vier Wänden bleiben müssen unsere Geschichten aus der Region und aus der weiten Welt teilen.»

Dank der Zusammenarbeit mit der Luzerner Zeitung, 041 – Das Kulturmagazin und ronorp welche das Angebot redaktionell betreuen, ist es möglich, ein breites Spektrum an filminteressierten Zuschauerinnen und Zuschauern zu erreichen, welche damit ihre Filmleidenschaft in den eigenen vier Wänden weiterpflegen können.

Am 29. März gingen die 44. Schweizer Jugendfilmtage zu Ende. Das Festival wurde komplett ins Netz verlegt. Die Filmprogramme sind als Lifestream einmalig gesendet worden. Die Diskussionen und Workshops, sowie Eröffnung und Preisverleihung fanden online statt.

Der Zentralschweizer Film «Nachts sind alle Katzen grau» von Lasse Linder (Produktion HSLU Video) gewinnt den Publikumspreis in der Kategorie E.
Herzliche Gratulation!
Hier gehts zu allen Preisen.

Die Jugendfilmtage (25.-29.3. 2020) haben ihr Programm ins Netz verlegt.
Mit dabei auch die Zentralschweizer Filme «Nachts sind alle Katzen grau» von Lasse Linder «The Lonely Orbit» von Frederic Siegel und Benjamin Morard (in der Kategorie E, am Samstag, 28.3.2020, 20:30 Uhr, sowie «30 Prozent geladen» vom Filmcamp Luzern in der Kategorie A (Freitag, 27. März 2020 14 Uhr). Die Filmprogramme sind kostenlos verfügbar, aber nur zu den jeweiligen Spielzeiten! Pünktlich einschalten!
Hier gehts zum Livestream

Filmkomponist Fabian Römer erhält Innerschweizer Kulturpreis

Der mit 25’000 Franken dotierte Innerschweizer Filmpreis geht dieses Jahr an den Schwyzer Filmkomponisten Fabian Römer.

Fabian Römer hat mehr als 250 Fernseh- und Kinofilmen vertont darunter den TV-Zweiteiler «Gotthard»

Die Preisverleihung findet am 5. September in der Cinéboxx Einsiedeln statt.

Hier gehts zum Interview in der Luzerner Zeitung.

Herzliche Gratulation Fabian Römer.

Erwerbsausfallentschädigung für Filmschaffende

Der  Luzerner Regierungsrat hat am Donnerstag, 26. März über die kantonalen Massnahmen in der Kultur informiert.

Hier gehts zur Videoübertragung (ab Min. 22:50 zur Kultur)

Hier ein Überblick über die wichtigsten Massnahmen und Links zu den Formularen, soweit vorhanden:

Soforthilfe

Für Kulturunternehmen Gesuchsplattform des Kantons Luzern

Ausfallentschädigung für Kulturschaffende – Formular in Bearbeitung Gesuchsplattform des Kantons Luzern  (ab 6. April 2020)

Für Soforthilfe für Kulturschaffende hat der Bundesrat Suisseculture Sociale als zuständige Stelle bestimmt: Formular in Bearbeitung Gesuchsplattform von Suisseculture Sociale (voraussichtlich ab 6. April 2020)

Kurzarbeit

Was ist Kurzarbeit?

Formular: Voranmeldung Kurzarbeit

Datenerfassung für Lohneinbussen

Sind Lohneinbussen entstanden infolge von abgesagten Filmdrehs, abgesagten Veranstaltungen, Kinovorführungen etc. empfehlen wir das via ergänztes sonart-Formular zentral zu dokumentieren.

Datenerfassung via Sonart

Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt.

Die ersten Formulare für die Erwerbsersatzentschädigung für Kulturschaffende sind online.

Auf der Seite der IGKultur Luzern sind die wichtigsten Informationen für Kulturschaffende und Kulturinstitutionen zusammengefasst. Auf einen Blick:

Kulturluzern.ch/coronavirus

 

Nothilfefonds für Kulturschaffende

Der Bundesrat hat am Freitag, 20. März Notfallmassnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen des Corona-Virus im Kultursektor beschlossen. Er stellt für die nächsten 2 Monate 280 Mio Franken für Kulturschaffende zur Verfügung.

Die Verordnung enthält drei Massnahmen:

Soforthilfe für Kulturunternehmen und Kulturschaffende
(Abwicklung für Kulturunternehmen über die Kantone, für Kulturschaffende über Suisseculture)

Ausfallentschädigung für Kulturunternehmen und Kulturschaffende
(Abwicklung über die Kantone, der Bund trägt die Hälfte der Kosten, welche die Kantone zusprechen)

Unterstützung von Laien-Vereinen im Bereich Musik und Theater

Film Zentralschweiz ist in Kontakt mit den Verbänden und Interessenvertretern auf nationaler und kantonaler Ebene und informiert laufend, wie Filmschaffende ihre Entschädigungen geltend machen können.

Auf www.suisseculturesociale.ch werden demnächst alle Informationen zu finden sein zur Soforthilfe. Suisseculture erarbeitet zur Zeit die Kriterien und Modalitäten.

Interview mit Pro Helvetia Direktor Philipp Bischoff (Mitglied der Konzeptgruppe). Er erklärt wie das Hilfspaket zustande kam, im Tages-Anzeiger.

Alle Informationen des BAK zum heutigen Beschluss sind hier.

ABGESAGT: Einladung zur Infoveranstaltung: Soziale Sicherheit im Kulturbereich

Gemeinsam mit der IG Kultur Luzern und unseren Partnerverbänden t.Zentralschweiz, Visarte Zentralschweiz und Other Music Luzern organisieren wir eine Informationsveranstaltung zum Thema:

Soziale Sicherheit im Kulturbereich
oder
Wie lässt sich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern?

Wie könnten familienfreundliche Arbeitsbedingungen aus Sicht von Kulturinstitutionen aussehen? Wie lassen sich familienfreundliche Arbeitsbedingungen im Teilzeiterwerb oder in der Selbstständigkeit verwirklichen? Wie können allfällige negative Folgen in der Altersvorsorge abgefedert werden?

Wann: Dienstag, 17. März, 18.15 bis 19.30 Uhr
Wo: Treibhaus Luzern, Spelteriniweg 4, 6005 Luzern
Programm (Flyer):

  • Regine Helbling (Geschäftsstellenleiterin Visarte Schweiz) – Referat: Kunst machen und Kinder haben – ein Tabu in der Kunstwelt?
  • Manuel Kühne (Selbstständiger Theaterschaffender)
  • Romana Lanfranconi (Filmschaffende und Produzentin, Voltafilm GmbH)

Und wer kümmert sich um die Kinder?
Damit alle Kulturschaffenden mit Kindern die Veranstaltung besuchen können, haben wir einen Hort eingerichtet.
Die kompetenten Kinderbetreuerinnen und -betreuer vom Pfasyl werden sich um unsere lieben Kleinen kümmern, während die Eltern sich die Input-Referate anhören und in Ruhe netzwerken können. Aus organisatorischen Gründen sind wir froh um eine Anmeldung.

Achtung: Die Anmeldung gilt nur für den Hort – die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich!

 

«Hexenkinder» von Edwin Beeler im Kino

Der neue Dokumentarfilm von Edwin Beeler «Hexenkinder» kommt am 2. April in die Deutschschweizer Kinos.

Der Filmemacher und Gewinner des Innerschweizer Kulturpreises Edwin Beeler («Die weisse Arche», «Arme Seelen») holt in seinem Film ein vergessenes Stück Schweizer Zeitgeschichte hervor. Er erzählt die Geschichte von fünf «zwangsversorgten» Heimkindern, die im Namen der Religion gequält wurden. Mit grösster Sorgfalt und hohem Respekt begegnet er den Protaginistinnen und Protagonisten, die berührend, eindringlich und intensiv aus ihrer Jugend erzählen.

Vorpremieren in Anwesenheit des Filmregisseurs und Filmmitwirkenden:

Einsiedeln, Kinoboxx: Donnerstag, 12. März

Luzern, Bourbaki 1:  Sonntag, 29. März, 13.30h

Zürich, Riffraff 1: Sonntag, 29. März, 18.30h

Chur, Kinocenter: Montag, 30. März, 18.30h

«Nachts sind alle Katzen grau» von Lasse Linder (Produktion Hochschule Luzern – Design & Kunst) gewinnt den Preis für den Best Documentary am Tampere Film Festival, Finnland (4.-8. März 2020). Lasse Linder hat den Jurypreis des bedeutendsten skandinavischen Kurzfilmfestivals persönlich entgegengenommen.

Remo Scherrer aus Luzern gewinnt mit dem Anidok-Projekt «Der letzte Aufstieg» die 5. Ausschreibung zum Innerschweizer Nachwuchs-Kurzfilmwettbewerb der Albert Koechlin Stiftung. Mit dem Unterstützungsbeitrag von CHF 50‘000.— wird die Produktion des neuen Kurzfilms des erfolgreichen Animationsfilmers und Absolventen der HSLU ermöglicht. Mit seinem Abschlussfilm «Bei Wind und Wetter» an der HSLU Design & Kunst war Remo Scherrer für den Schweizer Filmpreis 2017 (Animation) nominiert und für die Shortlist des Oscar 2018 vorgeschlagen.

Herzliche Gratulation!

Zentralschweizer Animationsfilm an der Berlinale

An der Berlinale (20.2.-1.3.) feiert auch ein Zentralschweizer Animationsfilm seine Weltpremiere. Der Animationsfilm «Der kleine Vogel und die Bienen» der Luzernerin Lena von Döhren ist im Wettbewerb Generation ausgewählt worden.

Der Kinderfilm, der die Abenteuer eines kleine Vogels im frühsommerlichen Wald beschreibt, wurde von der Berner Filmproduktion SCHATTENKABINETT GmbH produziert und in Luzern und Bern hergestellt.

Herzliche Gratulation!

«Auf euch hat hier niemand gewartet – Die Jahre danach» von Beat Bieri läuft am Donnerstag, 13. Februar, 20 Uhr auf SRF.  Ein Dokumentarfilm über den Urner Spitzenkoch Heinz Gerig, der heute Gastro-Kurse für Ausländer anbietet. Die Urner Zeitung traf den umtriebigen Flüeler zum Gespräch: «Ich will aus einem Mohamed keinen Fritz machen», sagt der Gastronom, der Integrationskurse anbietet, die europaweit kopiert werden.

Hier gehts zum Artikel «Die Flüchtlinge haben Fuss gefasst» von Christian Tschümperlin.

«Trinkerkinder» der neue Dokumentarfilm von Ursula Brunner läuft am Donnerstag, 6.2. 20:05 auf SRF1.

Der Film, mit dem Untertitel «Der lange Schatten alkoholkranker Eltern» konfrontiert das Publikum mit dem Schicksal der schwächsten Betroffenen der Volkskrankheit Nummer 1: Kinder von alkoholkranken Eltern.

Nach der Ausstrahlung ist er auf SRF Play abrufbar www.srf.ch/sendungen/dok

Wegen Grossandrang läuft der Dokumentarfilm «Spitteler Reloaded» von Jörg Huwyler weiterhin im Kino: Nächste Vorführungen im  Kino Bourbaki:

Samstag, 1. Februar, 12.20 Uhr
Sonntag, 2. Februar, 10.40 Uhr
Mittwoch, 5. Februar, 14.30 Uhr

Der Animationsfilm «Der kleine Vogel und die Bienen» der Luzernerin Lena von Döhren ist an der Berlinale für den Wettbewerb Generation ausgewählt worden.

Herzliche Gratulation!

Der Kinderfilm, der die Abenteuer eines kleine Vogels im frühsommerlichen Wald beschreibt, wurde von der Berner Filmproduktion SCHATTENKABINETT GmbH produziert und in Luzern und Bern hergestellt.

Upcoming Film Awards: Dejan Barac und Lasse Linder gewinnen

Der Preisregen für Absolventen Hochschule Luzern – Design & Kunst geht weiter. Lasse Linder und Dejan Barac gewinnen Preise bei den Upcoming Awards der Solothurner Filmtage, welche am Samstag, 24. Janaur verliehen wurden.

Der mit CHF 15’000.- dotierte Nachwuchspreis SUISSIMAGE / SSA geht an Dejan Barac für «Mama Rosa». Lasse Linder erhält einen Entwicklungsbeitrag (CHF 5000.-) des «Upcoming Lab» für «Another Day in the Garden»(Dokumentarfilm)

Der Wettbewerb «Upcoming Talents» umfasste 22 Kurzfilme aller Genres. Die Jury, bestehend aus Eva Vitija (Regisseurin), Joëlle Bertossa (Produzentin) und Fulvio Bernasconi (Regisseur) sagen zu ihrer Entscheidung: «Der sehr persönliche und mit klugen Regieentscheiden umgesetzte Film hat uns tief berührt und mit universellen Fragen des Menschseins konfrontiert: Dem Eingesperrtsein in einer ohnmächtigen Situation, dem nicht genügend Anerkennung bekommen und dem immer nur zu geben. Der Protagonistin Mama Rosa wird mit diesem Film der Respekt zurückgegeben, den sie in ihrem Leben vermisst.»

Dejan Barac lebt in Kriens. Mit «Mama Rosa» schloss er den Bachelor in Regie an der HSLU (Hochschule Luzern – Design & Kunst) ab. Der 20-minütige Dokumentarfilm ist eine Hommage an seine Mutter.

Herzliche Gratulation!

Nacht der Nominationen: Hochschule Luzern ist gut vertreten

Ein Abschlussfilm und drei Alumni der Hochschule Luzern – Design & Kunst sind unter den Nominierten, welche am Donnerstagabend, 23. Januar in Solothurn an der Nacht der Nominationen bekanntgegeben wurden.

«Nachts sind alle Katzen grau» von Lasse Linder (Produktion Hochschule Luzern – Design & Kunst, Video) ist nominiert für den Schweizer Filmpreis, bester Abschlussfilm (Bild oben).

Dazu sind drei Alumni der Hochschule Luzern – Design & Kunst bei den Nominierten.

Mischa Hedinger «African Mirror» (Nomination bester Dokumentarfilm), Maja Gehrig «Average Happiness» und Michael Frei «Kids» (beide Nominationen bester Animationsfilm).

Herzliche Gratulation allen Nominierten!

Alle Nominationen hier.

Die Luzerner Zeitung hat den Dokumentarfilm «Unter einem Dach» von Maria Müller schon gesehen und schreibt in der Ausgabe vom 22.1. «Ein Film, der zur Verständigung beiträgt, Verständnis und Empathie weckt.» Hier gehts zum Artikel von Regina Grüter.
Auch 041 – Das Kulturmagazin ist überzeugt vom Dokumentarfilm
Hier gehts zur Filmkritik von Heiri Weingartner unter dem Titel «Zur Integration gehören zwei».
Premiere ist am Freitag, 24. Januar an den Solothurner Filmtagen.

Volles Kino für «Spitteler Reloaded» von Jörg Huwyler bei der Premiere im Kino Bourbaki am Sonntag, 19. Januar. Der Dokumentarfilm über den Nobelpreisträger läuft weiterhin in der Matinée im Kino Bourbaki. Nächster Termin: Sonntag, 26. Januar 11:40 Uhr.

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