Sommerlicher Filmstamm und Atelierbesuch gestern Dienstag bei Robert Müller in Buttisholz. Vielen Dank, Robert für den Einblick in dein Universum, unveröffentlichte Trickfilm-Kulissen, kommende Musik-Dokumentarfilme mit Fritz Hauser, Ani-Docs, und das herrliche Sommer-Buffet mit Würsten auf Original-Entlebucher Holzkohle! Mehr Auf Facebook.

Filmstamm/Atelierbesuch bei Robert Müller in Buttisholz: Dienstag, 18. Juni

Für den letzten Filmstamm vor der Sommerpause gibt uns der vielseitige Filmemacher (Köhlernächte), Künstler, ausgebildete Bildhauer und Teilzeit-Dozent an der Hochschule Luzern – Design & Kunst einen Einblick in sein Universum.
Er zeigt uns Modelle und Figuren seiner Trickfilmprojekte, Ausschnitte aus seinem letzten 360°-Film (Nachtspiel) und informiert über neue Projekte aus seiner Filmschmiede.
Das Atelier von Robert Müller in Buttisholz ist gut mit ÖV zu erreichen (150m von der Bushaltestelle entfernt)

Dienstag, 18. Juni, 18:30 Uhr bei Robi Müller in Buttisholz
Adresse: Dorf 14, 6018 Buttisholz
Das Atelier von Robert Müller in Buttisholz ist gut mit ÖV zu erreichen (150m von der Bushaltestelle entfernt)
ÖV-Verbindungen:
S1 (xx:44, oder xx:14 Gleis 1 ab Bahnhof Luzern) umsteigen in Rothenburg
Bus Nr. 61 (xx:31 oder xx:01 ab Bahnhof Luzern, Kante V)

Anmeldung ist nicht zwingend, aber freut uns info@filmzentralschweiz.ch

Kurzfilm der Woche auf SRF Kultur «Der Kleine Vogel und die Raupe» von Lena von Döhren. Der kleine Vogel in seinem dritten Abenteuer, das rund um die Welt vorgeführt wurde. Hier gehts zum Film in integraler Länge.

Meet Mischa Hedinger: Was macht der ehemalige Student der Hochschule Luzern – Design & Kunst – Video heute? Interview mit dem freischaffenden Filmemacher und Editor (Abschluss 2008) auf dem Blog der HSLU-Video.

Der Zuger Filmclub FLIZ FilmliebhaberInnen Zug feiert seinen 20. Geburtstag. Gründungsmitglied Erich Langjahr feiert zudem seinen 75. Geburtstag. Zu diesen Anlässen zeigt FLIZ am Montag,  17. Juni 2019 seinen ersten digital gedrehten Dokumentarfilm: «MEIN ERSTER BERG». Die Musik zu diesem Film lieferte Alphorn Modernisierer Hans Kennel, der mit Jahrgang 1939 ebenfalls ein Jubiläum feiert. Ab 19:30 Uhr wird vor dem Film ein Apéro offeriert im Foyer des Kinos Seehof.

Als Vorfilm läuft der Kurzfilm «USA Time» von Erich Langjahr, der soeben zusammen mit zwei weiteren Kurzfilmen («Do It Youself» und «Achtung Kinder Pumm») mit Hilfe von Memoriav restauriert und digitalisiert wurde.

Frauenstreik: 14. Juni 2019

Filme von Regisseurinnen feiern Erfolge. Während 2017 lediglich 26 Prozent der eingereichten Schweizer Filme für A-Festivals von Frauen* stammten, heimsten sie 40 Prozent der Auszeichnungen für die Schweiz ein und an der Kinokasse sind Filme von Regisseurinnen überdurchschnittlich erfolgreich. Mit «Female Pleasure» und «Les Dames» stammen die zwei erfolgreichsten Dokumentarfilme des laufenden Jahres von Frauen* und zeigen, dass das Bedürfnis nach weiblichen Visionen im Kino wächst.

Filme erzählen Geschichten über das Leben und die Gesellschaft; Filme können inspirieren, bewegen, motivieren und uns wachrütteln. Wer darüber bestimmen kann, welche Filme mit welchen Inhalten realisiert und gezeigt werden, hat also die Möglichkeit, unsere gesellschaftlichen Narrative zu prägen. Noch sind vor allem Männer in diesen Positionen.

Regisseurinnen sind in der Filmbranche strukturell benachteiligt. Internationale Studien zeigen eine Unterrepräsentation von Frauen* sowohl vor als auch hinter der Kamera. Sie hatten bis anhin eine hohe Ablehnungsquote bei den Förderstellen, machen Filme mit kleineren Budget und verdienen 23% (!) weniger als ihre männlichen Kollegen. Diese werden in Interviews auch selten gefragt, wie sie Beruf und Familie vereinen, meist werden ihre Produktionen auch nicht als «Männerfilme» umschrieben und im Feuilleton wird selten ihre Garderobe diskutiert.

Seit wenigen Jahren regt sich dagegen verstärkt Wiederstand. Korrektur bei der Filmförderung und mehr Visibilität wird eingefordert. Daten zur strukturelle Benachteiligung von Frauen* legte sodann erstmals die Studie «Schweizer Filmförderung – Die Gender-Frage» von 2015 auf den Tisch. Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat mit Gesetzesänderungen zur Genderfrage auf die Studie reagiert und schreibt die Gender-Ausgewogenheit in der selektiven Filmförderung sowie die schweizweit einheitliche Erfassung von Daten für eine weiterführende Gender-Statistik vor. Gemäss der BAK-Medienmitteilung vom 20. Mai 2019 ist die Filmförderung mit diesen Massnahmen auf dem Weg zu ausgewogenen Geschlechteranteilen.

Wichtige und richtige erste Schritte, aber bis zu einer Filmlandschaft, in der Frauen* die gleichen Möglichkeiten, Löhne und Repräsentation auf der Leinwand erhalten, ist es noch ein weiter Weg.

Lasst uns also am 14. Juni auf die Strasse gehen! Zur Einstimmung gibt es hier das Video anlässlich des Frauenstreiks von Voltafilm. Und hier geht’s zum Tagesprogramm auf dem Theaterplatz Luzern.

Wie können wir streiken?

  • Komme am 14. Juni auf den Theaterplatz Luzern: Programm
  • Erstelle einen E-Mail Autoresponder für am 14. Juni: „Ich nehme am Frauenstreik teil, für mehr Lohn, mehr Zeit, mehr Respekt für Frauen*“
  • Hänge die Frauenstreik-Signatur in deine E-Mail. z.B. jene vom Frauenstreik Luzern oder vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund.
  • Spreche eine Botschaft auf die Mailbox: „Heute ist Frauenstreiktag, …“
  • Trage lila, violette, rosa oder pinke Kleider
  • Mache die Gleichstellung zum Thema: Die Filmschaffenden auf dem Dreh, im Schnittraum, unter den Berufskolleg*Innen, die Filminteressierten beim nächsten Kinobesuch mit Freund*Innen.
  • Mehr Streikideen gibt es hier.

Und hier noch zwei interessante Interviews zum Thema Gender in der Filmbranche:

Der letzte Filmstamm von Film Zentralschweiz am Mittwoch, 29. Mai war ein engagierter Filmtalk zum Thema «Kurzfilmhochburg Zentralschweiz», in Zusammenarbeit mit Poolkino und Pro Short.
Diskutiert haben: Stella Händler, Freihändler Filmproduktion, Gabriela Bloch Steinmann, Redaktorin SRF und Valentina Zingg von Pro Short, Moderation Simon Koenig.  Herzlichen Dank allen die mitgeholfen haben.

Filmtalk: «Kurzfilmhochburg Zentralschweiz»

Der Schweizer Kurzfilm feiert Erfolge im In- und Ausland. Ganz vorne mit dabei sind Filmschaffende aus unserer Region.

Was ist der Reiz der kurzen Form? Welche Herausforderungen stellen sich in Bezug auf die Produktion und welche Möglichkeiten bietet der Kurzfilm in der Auswertung?
Film Zentralschweiz lädt gemeinsam mit dem Verein Pro Short und dem Poolkino zu einer Diskussion über die Besonderheiten des kurzen Formats, das sowohl als Einstig in die Filmbranche dient, wie auch eine grosse Bedeutung als eigenständige Form behauptet.

Filmtalk am Mittwoch, 29. Mai im Neubad, Luzern 18:00 – 19:00 Uhr mit:

Stella Händler (Produzentin «All Inclusive»)
Gabriela Bloch Steinmann Redaktorin SRF (zuständig für die Co-Produktion von kurzen Animations und Dokumentarfilme im Pacte de l’audiovisuel, sowie Redaktion «CH: Filmszene», «Trigger»)
Valentina Zingg (Geschäftsleiterin Pro Short)

Anschliessend Apéro

Der Eintritt zum Filmtalk ist frei und steht allen Interessierten offen.
Um 20:00 Uhr findet der Luzerner Kurzfilmabend im Neubad statt (Eintritt CHF 5.-) Veranstaltet vom Poolkino, in Anwesenheit der Filmschaffenden.

Das sind die Filme:

«Nachtmeerfahrt» von Sara Stäuble
«Honour» von Frederic Siegel
«All Inclusive» von Corina Schwingruber Ilić
«Kuap» von Nils Hedinger

Kurzfilm der Woche auf SRF Trigger: «Es geht um die Wurst» von Dani Grunder Abschlussfilm der Hochschule Luzern – Design & Kunst Video. Besuch beim idyllischen Dorfmetzger aus der Kindheit mit Einblick in die lokalwirtschaftlichen Interessenkonflikte von heute. Hier gehts zum Kurzfilm in voller Länge.

«Semper Reformanda» öffentliche PREMIERE am 17. Mai 2019, 18 Uhr Matthäuskirche Luzern
anschliessend Apéro
Regie und Umsetzung: Antonia Meile

Dokumentarfilm, 27 min, CH-2019
Im Auftrag der Reformierten Kirchgemeinde Luzern

In diesem Dokumenatfilm stellt sich die Reformierte Kirche Luzern der Frage, wo sie in der heutigen Zeit steht, wer sie ist, was sie kann. Zahlreiche engagierte Menschen leisten wertvolle Arbeit für unsere gesamte Gesellschaft.

Am 14. Mai war die gut besuchte Generalversammlung (GV) von Film Zentralschweiz in der Hochschule Luzern – Design & Kunst in Emmenbrücke. Wir haben das 10 Jahre Jubiläum gefeiert. Dabei sind auch zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt worden: Matteo Gariglio (Filmemacher, Luzern) und Maja Schelldorfer (Kulturvermittlerin, Stans).

Sie lösen drei langjährige Vorstandsmitglieder ab, die zum Teil seit der Vereinsgründung aktiv dabei waren: Lukas Hobi (Produzent Zodiac Pictures, Luzern), Corina Schwingruber (Filmschaffende und Cutterin), Edwin Beeler (Filmemacher Calypso Film AG). Die Mitglieder von Film Zentralschweiz haben sich an der GV mit Applaus bei den drei Filmschaffenden bedankt für ihr langjähriges und wertvolles Engagement.

10 Jahre Film Zentralschweiz

Zum 10-Jahre Jubiläum hat Jonas Raeber ein spezielles Film-Brettspiel gestaltet. «Das Spiel zum Film» (so der Titel des neuen Spiels) ist gespickt mit vielen humorvollen Hinweisen auf Politik und Kultur. Die Mitglieder von Film Zentralschweiz konnten den Prototyp an der GV ausprobieren. Bis spät in der Nacht ist das neue Spiel in guter Stimmung gespielt worden.

GV Film Zentralschweiz am 14. Mai 2019

Das ist der neugewählte Vorstand von Film Zentralschweiz:

GV: 10 Jahre Film Zentralschweiz

Am 14. Mai war die Generalversammlung (GV) von Film Zentralschweiz in der Hochschule Luzern – Design & Kunst in Emmenbrücke. Unter reger Beteiligung der Mitglieder haben wir das 10 Jahre Jubiläum gefeiert. Dabei sind auch zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt worden: Matteo Gariglio (Filmemacher, Luzern) und Maja Schelldorfer (Kulturvermittlerin, Stans).

Der Verein Film Zentralschweiz, der im Frühjahr 2009 von 25 engagierten Filmschaffenden gegründet wurde, feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Heute zählt Film Zentralschweiz 135 Mitglieder aus allen sechs Zentralschweizer Kantonen und hat mit dem Filmbüro seit drei Jahren eine Geschäftsstelle, die zum Dreh- und Angelpunkt des Filmgeschehens in der Zentralschweiz geworden ist.

An der Generalversammlung sind zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt worden: Matteo Gariglio, Filmemacher und Produzent aus Luzern. Er hat in Luzern, Lissabon, Budapest und Brüssel Filmregie studiert und 2015 mit dem Master in Dokumentarfilmregie abgeschlossen. Seither arbeitet er als Regisseur und Produzent.

Maja Schelldorfer, Kulturvermittlerin aus Stans, engagiert sich seit Jahren im Innerschweizer Kulturleben. Sie war 16 Jahre in der kantonalen Kulturkommission NW und davon 9 Jahre in der IFFG (Innerschweizer Filmfachgruppe).

Sie lösen drei langjährige Vorstandsmitglieder ab, die zum Teil seit der Vereinsgründung aktiv dabei waren: Lukas Hobi (Produzent Zodiac Pictures, Luzern), Corina Schwingruber (Filmschaffende und Cutterin), Edwin Beeler (Filmemacher  Calypso Film AG). Die Mitglieder von Film Zentralschweiz haben sich an der GV per Akklamation bei den drei Filmschaffenden bedankt für ihr langjähriges und wertvolles Engagement.

Hier gehts zur Medienmitteilung.

10 Jahre Film Zentralschweiz

Zum 10-Jahre Jubiläum hat Jonas Raeber ein spezielles Film-Brettspiel gestaltet. «Das Spiel zum Film», so der Titel des neuen Spiels ist gespickt mit vielen humorvollen Hinweisen auf Politik und Kultur. Die Mitglieder von Film Zentralschweiz konnten den Prototyp an der GV ausprobieren. Bis spät in der Nacht ist das neue Spiel in guter Stimmung ausgetestet worden. Im Sommer kann «das Spiel zum Film» von Interessierten unter redaktion@dasspielzum.film bezogen werden.

 

Generalversammlung von Film Zentralschweiz

Die Generalversammlung (GV) von Film Zentralschweiz findet am Dienstag, 14. Mai in der Hochschule Luzern – Design und Kunst statt.

Wir feiern dabei auch das zehnjährige Bestehen von Film Zentralschweiz mit einer besonderen Überraschung.

Wann: Dienstag, 14. Mai 18:00 Uhr

Wo: Hochschule Luzern – Design & Kunst, Viscosistadt, Emmenbrücke

Anschliessend Apéro und Grill

Alle Mitglieder und auch Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldung unter info@filmzentralschweiz.ch

GV von Film Zentralschweiz
Die Generalversammlung von Film Zentralschweiz findet am Dienstag, 14. Mai in der Hochschule Luzern – Design und Kunst statt.
Wir feiern dabei auch das zehnjährige Bestehen von Film Zentralschweiz mit einer besonderen Überraschung.

Wo: Hochschule Luzern – Design & Kunst, Viscosistadt, Emmenbrücke
GV: ab 18:30 Uhr
Anschliessend Apéro und Grill

Alle Mitglieder und auch Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldung unter info@filmzentralschweiz.ch

Am Freitag, 10. Mai gastiert die Kurzfilmnacht-Tour in Luzern. Premiere feiert der Film «Freundschaft mit einer Stadt» von Antonia Meile, die ihre Zeit in Buenos Aires reflektiert. Im Programm Swiss Short läuft auch der mehrfach preisgekrönte «All Inclusive» von Corina Schwingruber.

Wir verlosen 3×2 Tickets für die Kurzfilmnacht Luzern im Stattkino.

Facts & Figures – Die Statistik von ProCinema zum Kinojahr 2018 ist publiziert. Unter den elf erfolgreichsten Schweizer Kinofilmen im Jahr 2018 kommen vier aus der Zentralschweiz: Die beiden Dokumentarfilme «Köhlernächte» (11. Platz), 15’492 Zuschauer und «Der Klang der Stimme» (7. Platz), 20’877 Zuschauer gehörten damit auch zu den erfolgreichsten Kino-Dokfilmen des letzten Jahres.
Vorne dabei sind zwei Spielfilme von Zodiac Pictures: «Papa Moll» (2. Rang 2018, 67725 Zuschauer), total erreichte der Film seit dem Kinostart im Dezember 2017 über 140’000 Zuschauer, und «di Chili Häx» (125’044 Zuschauer) als Schweizerisch-deutsche Co-Produktion erscheint der Familienfilm im Ranking der internationalen Filme.

Hier gehts zu Facts & Figures 2018 von Procinema. Broschüre als pdf zum download.

«Nach dem Sturm» in den Kinos der Zentralschweiz

Der Dokumentarfilm «Nach dem Sturm» von Beat Bieri und Jörg Huwyler ist am 25. April im Bourbaki Luzern und im Chäslager Stans mit je einer Vorpremiere gestartet. Der Film läuft auch in Zug (Kino Seehof) und Altdorf (Cinéma Leuzinger). Ab Donnerstag, 9. Mai ist er auch in Schwyz (Mythenforum) und danach auch in Einsiedeln (Cineboxx) zu sehen.

In allen Zentralschweizer Kantonen kam es nach 1968 zu Aktionen des Aufbegehrens: in Nidwalden, Obwalden, Uri, Schwyz und Zug. Der lauteste Knall jedoch erschütterte Luzern: «Krawallorgie in Luzern» (Blick-Titelseite im Januar 1969). Was ist aus diesem Aufbruch, den damaligen Wortführern und ihren Gegenspielern, ein halbes Jahrhundert später geworden? «Nach dem Sturm» – ein filmisches Zeitgemälde aus dem Innern der Schweiz.

Hier geht’s zu den Berichten auf SRF (Schweiz aktuell und Regionaljournal).

Hier zum Bericht auf zentralplus.

«Falten» von Silvia Häselbarth läuft am Dienstag, 30. April, 19:00 Uhr nochmals im stattkino Luzern präsentiert von Marktplatz 60plus – in Anwesenheit der Regisseurin und Monica von Rosen.

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