Monat: Januar 2025

Ausgezeichnete Zentralschweizer Filme an den Solothurner Filmtagen

Drei Zentralschweizer Filme sind an den 60. Solothurner Filmtagen (22.-29.1.) ausgezeichnet worden. Neben dem Preis für den besten Nachwuchsfilm für «Bilder im Kopf» von Eleonore Camizzi gingen die beiden Publikumspreise für Kurzfilme an Zentralschweizer Produktionen. «Exit Through The Cuckoo’s Nest» von Nikola Ilić für den besten Kurzfilm, und «Storytelling» von Nils Hedinger für den besten Animationsfilm.
Der essayistischpersönliche Kurzdokumentarfilm «Exit Through The Cuckoo’s Nest» von Nikola Ilić erzählt die Geschichte eines Soldaten, der nie einer sein wollte. Seine Entscheidung, nie den Abzug zu betätigen, führte zu Widerstand und schliesslich ins Militärgefängnis. Unter dem Vorwand einer Geisteskrankheit verlässt er die Front und kehrt nach Belgrad zurück – an dem Tag, an dem die NATO mit der Bombardierung des gesamten Landes beginnt.
Der Preis für den besten Animationsfilm wurde an «Storytelling» von Nils Hedinger verliehen. Mit Humor zeigt dieser Film eine Durchquerung der Geschichte der Menschheit. Die beiden Kurzfilmepreise sind mit je 10’000 Franken dotiert.
Eleonore Camizzi erhielt bereits am Samstag den Jurypreis für ihren ersten langen Dokumentarfilm «Bilder im Kopf» (Protuktion Am Limit), der mit 20’000 Franken dotiert ist. «Was diesen Film so besonders macht, ist seine visuelle Sprache. Trotz der stark formalen, minimalistischen und an eine Theaterbühne erinnernden Ästhetik gelingt es dem Film, eine beeindruckende Nähe zu den Figuren zu schaffen.» so die Jury.
Der kurze Animationsfilm «On Hold» von Delia Hess schliesslich wurde am Dienstag für den Schweizer Filmpreis nominiert in der Kategorie bester Animationsfilm.
Hier gehts zu allen Preisen der Solothurner Filmtage 2025.

Herzliche Gratulation allen Filmschaffenden!

«Bilder im Kopf» gewinnt an Solothurner Filmtagen Nachwuchs-Preis

Eleonora Camizzi erhielt an den Solothurner Filmtagen für ihren Dokumentarfilm «Bilder im Kopf» den Preis für den besten Nachwuchsfilm.

«Was diesen Film so besonders macht, ist seine visuelle Sprache. Trotz der stark formalen, minimalistischen und an eine Theaterbühne erinnernden Ästhetik gelingt es dem Film, eine beeindruckende Nähe zu den Figuren zu schaffen. Die beiden berühren uns tief und ihre Beziehung – voller Konflikte, aber auch voller Zärtlichkeit – wird mit einer Ehrlichkeit und Klarheit erzählt, die unter die Haut geht», so die Jury.

Damit hat sich «Bilder im Kopf» gegen sechs andere Filme durchgesetzt. In ihrem Film unterhält Camizzi sich in einem weissen Raum mit ihrem Vater. Dieser kam als Kind aus Sizilien in die Schweiz und lebt seit 30 Jahren mit der Diagnose einer paranoiden Schizophrenie.

Der Preis ist mit 20’000 Franken dotiert, Stifter sind die beiden Kulturfonds der Urheberrechtsgesellschaften Suissimage und SSA. Die Jury setzt sich zusammen aus Neuza Bagorro, Co-Direktorin des Filmverleihs Diaphana Distributions, dem Filmemacher Clemens Klopfenstein («E Nachtlang Füürland», «Das Schweigen der Männer») und der Kamerafrau Meret Madörin, die bei zahlreichen internationalen und nationalen Filmproduktionen als Director of Photography gewirkt hat. (Auf dem Bild v.l.n.r. Meret Madörin, Eleonora Camizzi, Neuza Bagorro, Clemens Klopfenstein.)

Herzliche Gratulation an Eleonora Camizzi und das ganze Team!

Zentralschweizer Filme an den 60. Solothurner Filmtagen

Die 60. Solothurner Filmtage (22.-29. Januar 2025) stehen vor der Tür. An der Werkschau des Schweizer Films sind wieder zahlreiche Zentralschweizer Filme vertreten. Hier eine Übersicht über die Zentralschweizer Filme (Regie oder Produktion), welche in Solothurn vorgeführt werden:

(Datum und Uhrzeit der Vorführung in Solothurn sind mit einem Click auf den Filmtitel zu finden)

 

Bilder im Kopf (Eleonora Camizzi)

Norma Dorma (Lorenz Suter, produziert von Volta Film)

Landesverräter (Michael Krummenacher)

When we were Sisters (Lisa Brühlmann, produziert von Zodiac Pictures)

Sew Torn (Freddy Macdonald, co-produziert von Orisono Film)

Automania – Von A nach B (Fabian Biasio)

Typisch Emil (Philipp Meyer)

 

Teenage Cowboy (Matteo Cariglio)

Exit Through the Cuckoo’s Nest (Nikola Ilić)

Post Mortem (Patrik Näpflin, Kezia Zurbrügg)

Was wir nicht sagen konnten (Noémi Vollenweider)

Two Point Five Stars (Sina Lerf, Dario Marti, Dario Boger)

Cottage Cheese (Liina Luomajoki, Lena Metzger, Janina Müller, Alice Kunz)

Box (Aline Schoch)

Long Distance (Nadja Tanno)

Storytelling (Nils Hedinger)

On Hold (Delia Hess)

Diva Sicanella (Rachelle Furrer)

Gahts no lang? (Marion Zeder, Raul Bison, Sven Kristlbauer)