Autor: Film Zentralschweiz

film.lokal: 19.-22. März im stattkino

Zweimal jährlich rückt Film Zentralschweiz zusammen mit dem Stattkino das regionale Filmschaffen in den Fokus. Die aktuelle Ausgabe präsentiert ein abwechslungsreiches Programm und zeigt unter anderem „Unter Pflanzen“ von Antshi von Moos, „Der Prank“ von Benjamin Heisenberg, „Mein Leben nach dem Notenschnitt“ von Luzius Wespe, eine Retrospektive zu Alice Schmid und Kurzfilme der Hochschule Luzern HSLU. Komplementiert wird das Filmprogramm mit Podiumsgesprächen und verschiedenen Gelegenheiten zum Austausch zwischen Publikum und Filmemachenden.

Donnerstag, 19. März 2026
18.30 Uhr // Filmstamm – HSLU Kurzfilme

Der Auftakt der zweiten Ausgabe findet am Donnerstag, 19. März 2026, statt. Gezeigt werden Kurzfilme von Studierenden der HSLU. Im Anschluss sprechen die Filmschaffenden in einem moderierten Gespräch mit Kezia Zurbrügg und Lea Hofmann über ihre Arbeiten. Danach sind alle herzlich zum Apéro eingeladen.

Freitag, 20. März 2026
18.30h // Unter Pflanzen – Ein Perspektivenwechsel
 // mit Gespräch
20.30h // Die Kinder vom Napf // 35mm

Samstag, 21. März 2026
13.30h // Der Prank 
// mit Gespräch
18.15h // Mein Leben nach dem Notenschnitt // mit Gespräch
20.15h // Das Mädchen vom Änziloch // 35mm

Sonntag, 22. März 2026
11.00h // Mein Leben nach dem Notenschnitt 
// mit Gespräch
13.30h // Unter Pflanzen – Ein Perspektivenwechsel // mit Gespräch
15.30h // Burning Memories // mit Gespräch
18.15h // Die Kinder vom Napf // 35mm

Alle Filme wurden von SRG/SRF finanziell unterstützt!

Tickets und Reservationen: www.stattkino.ch/film-lokal

The Narrative – Vorpremiere und offizieller Kinostart

Solange Kweku Adoboli für die UBS London Millionen erwirtschaftet, scheint ihm eine goldene Zukunft sicher. Doch als der junge Trader die Verantwortung für einen Verlust von 2.3 Milliarden Dollar übernimmt, ändert sich das Narrativ schlagartig. Der Film hinterfragt die gängige Darstellung seiner Geschichte und stellt das Gerichtsverfahren anhand der Protokolle nach – ein Prozess, der mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet. Ein Film über Verantwortung innerhalb des Räderwerks des globalen Kapitalismus.

„The Narrative“ (2026) von Bernard Weber und Martin Schilt. Weitere Infos zum Film: www.thenarrative.film

Vorpremiere: Dienstag, 10.03.2026, 18:00 Uhr, Bourbaki 2
Spezialvorstellung: Dienstag, 17.03.2026, Bourbaki 2, mit anschliessendem Podium mit Regie und Crew

Ab dem 12. März 2026 läuft der Film regulär im Kino. Spielzeiten fürs Bourbaki hier: www.kinobourbaki.ch

„Ewigi Liebi“ – Jetzt im Kino

Heidi und Daneli sind Anfang 50, als sie sich nach 30 Jahren wieder begegnen. Beide stammen aus Trueb im Emmental und waren ineinander verliebt, bis sich ihre Wege trennten, weil sich Daneli nach einer Lüge seines Bandkumpels Ferdinand auf eine Nacht mit der Dorfschönheit Sabe einliess. Doch Heidi erwischte sie, wendete sich von Daneli ab und heiratete Ferdinand. Heute führt Daneli einen Musik-Plattenladen in Zürich, muss diesen aber wegen Sanierung räumen. Bauherrin ist ausgerechnet Heidi, die mit Ferdinand eine Immobilienfirma führt. So begegnen sich die beiden wieder und würden alles dafür geben, könnten sie die Zeit zurückdrehen…

Tickets und Spielzeiten fürs Bourbaki hier: www.kinobourbaki.ch

„Bauernkrieg“ – Digital restaurierte Version im Kino

„Bauernkrieg“ von Erich Langjahr wird in einer digital restaurierten Version wieder im Kino gezeigt! Es handelt sich um den zweiten Film einer Bauern-Trilogie, die sich mit der Existenz des Bauern am Ende des 20. Jahrhunderts auseinandersetzt. Im Zentrum stehen die Fragen nach Identität, Überleben und Zukunft. Es ist die Zeit der explosiven Liberalisierung des weltweiten Handels. «Bauernkrieg» beschäftigt sich mit dem Überleben der Landwirtschaft am Übergang von einer staatlich gelenkten Planwirtschaft zur Marktwirtschaft. Die meisten Bauern setzen auf den technischen Fortschritt und die Hochleistungszucht, um in dieser neuen Marktsituation zu überleben. Viele können nicht mithalten und geben auf.

Luzern // Bourbaki
Matinee // 01. Februar 2026, 11:00 Uhr in Anwesenheit von Erich Langjahr, moderiert vom Präsident von Film Zentralschweiz, Pablo Callisaya
Zug // Kino Seehof
01. Februar 2026, 20:00 Uhr in Anwesenheit von Erich Langjahr, moderiert von Elke Mangelsdorff
Schwyz // Kino Schwyz
30. Januar 2026, 20:15 Uhr in Anwesenheit von Erich Langjahr
Engelberg // Kino Engelberg
30. Januar 2026, 18:00 Uhr
31. Januar 2026, 18:00 Uhr
01. Februar 2026, 20:15 Uhr
03. Februar 2026, 20:15 Uhr
Einsiedeln // Cineboxx
01. Februar 2026, 11:00 Uhr
02. Februar 2026, 20:15 Uhr

Weitere Vorstellungsdaten und -orte unter: www.langjahr-film.ch

„Heldin“ an den 61. Solothurner Filmtagen

Der neue Film von Erfolgsregisseurin Petra Volpe («Die göttliche Ordnung») Mit Leonie Benesch, Gewinnerin des Deutschen Filmpreises («Das Lehrerzimmer»)

Die Pflegefachfrau Floria arbeitet mit Leidenschaft und Professionalität auf der chirurgischen Abteilung eines Kantonsspitals. Bei ihr sitzt jeder Handgriff, sie hat auch in Stresssituationen ein offenes Ohr für die Patientinnen und Patienten und ist im Notfall sofort zur Stelle – idealerweise.

Doch in der harten Realität ihres schwer kalkulierbaren Alltags sieht es oft anders aus. Als sie an diesem Tag ihre Spätschicht antritt, fällt auf der voll belegten, unterbesetzten Station auch noch eine Kollegin aus. Trotz aller Hektik umsorgt Floria eine schwerkranke junge Mutter und einen alten Mann, der verzweifelt auf seine Diagnose wartet, ebenso fürsorglich und routiniert wie einen Privatpatienten mit all seinen Extrawünschen. Doch mit Fortschreiten der Nacht wird ihre Arbeit mehr und mehr zu einem Rennen gegen die Zeit.

Vorstellungen an den Solothurner Filmtagen:
Samstag, 24.01.2026, 18:00 Uhr Canva Blue
Mittwoch, 28.01.2026, 09:30 Uhr Landhaus

www.heldin-film.ch
Trailer

The Narrative für den Prix de Soleure nominiert

Solange Kweku Adoboli für die UBS London Millionen erwirtschaftet, scheint ihm eine goldene Zukunft sicher. Doch als der junge Trader die Verantwortung für einen Verlust von 2.3 Milliarden Dollar übernimmt, ändert sich das Narrativ schlagartig.

Der Film hinterfragt die gängige Darstellung seiner Geschichte und stellt das Gerichtsverfahren anhand der originalen Protokolle nach – ein Prozess, der mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet.

The Narrative, ein Film über Verantwortung innerhalb des Räderwerks des globalen Kapitalismus.

Vorstellungen an den Solothurner Filmtagen:
Freitag, 23.01.2026, 17:30 Uhr Konzertsaal
Sonntag, 25.01.2026, 13:30 Uhr Reithalle

www.thenarrative.film

Veranstaltungen

FilmRegioBrunch
23. Januar 2026, 10:00 – 11.00 Uhr, Restaurant La Couronne, Solothurn

Netzwerk-Treffen der regionalen Verbände bei Kaffee und Gipfeli mit einem kurzen fachlichen Input zum Thema „Halbierungsinitiative“.

Es laden ein: Film Zentralschweiz, Balimage und AFAT, Bern für den Film, Cineasts, Independents Rumantschs, Fonction Cinema Romandie, Fribourg Films, Neuchâtel Films, Valais Films, Zürich für den Film.
Anmeldung hier.


Brunch d’animation
24. Januar 2026, ab 11.00 Uhr, Altes Spital, Grosser Saal, Solothurn, Karte

Jährlicher Treffpunkt der Schweizer Animationsfilmschaffenden im Rahmen der Solothurner Filmtage.
Anmeldung hier.


Femme Tisch
jeweils von 16:00 bis 18:00 Uhr, Daten siehe unten, Landhaus, Säulenhalle, Solothurn

Der ARF/FDS lädt zu informellen Treffen zwischen Regisseurinnen* und Drehbuchautorinnen* ein – entspannt, offen und de la joie! Um die Vernetzung und den Zusammenhalt von Frauen* in der Schweizer Filmszene zu fördern, organisiert der Verband das neue Format „Femme Tisch“: Raum für Vernetzung, für das Teilen von Herzensangelegenheiten und für das gemeinsame Ausdenken von idealen Formen der Zusammenarbeit.

Freitag, 23. Januar 2026, Speed Dating
Samstag, 24. Januar 2026, Thementische für Herzensangelegenheiten
Sonntag, 25. Januar 2026, Diskussion zu idealer Zusammenarbeit

Offizieller Kinostart: „Der Mann auf dem Kirchturm“

Er ist der Kaminfeger des Dorfes, und als Dachdecker liebt er es, auf Kirchtürmen in schwindelerregender Höhe zu arbeiten. Für den Bub ist der Grossvater ein Glücksbringer und starker Mann. Er möchte ihm nacheifern und mehr über seine Herkunft erfahren. Doch Grossvaters Sturz vom Dach verändert alles.

Was bleibt, sind offene Fragen zu einem generationenübergreifenden Trauma, zu männlicher Dominanz, weiblicher Unterordnung, zur eigenen Identität – und Schweigen.

Der Film von Edwin Beeler feiert seinen offziellen Kinostart wie folgt:

14. Januar 2026, 12.15h, Bourbaki, Luzern (Lunchkino)
in Anwesenheit des Regisseurs Edwin Beeler

15. Januar 2026, 12.15h Bourbaki, Luzern

Weitere Spielzeiten: www.kinobourbaki.ch

Halbierungsintitiative: Was steht auf dem Spiel?

Dokumentar-, Spiel-, Animationsfilme, Kurzformate und Serien: Die SRG ist eine zentrale Stütze des Schweizer Filmschaffens. Die Halbierungsinitiative bedroht diese Finanzierung massiv. In einer Podiumsdiskussion sprechen Branchenepert:innen, Filmschaffende und SRG-Vertreter:innen über die Rolle der SRG und mögliche Folgen der Initiative.

Donnerstag, 30. Oktober 2025, um 18.30h im stattkino Luzern.

Werkschau lokales Filmschaffen 30.10.-02.11.2025

Mit film.lokal lanciert das stattkino Luzern ein neues Format, das dem Zentralschweizer Filmschaffen eine Bühne bietet. Die erste Ausgabe präsentiert ein abwechslungsreiches Programm mit einem Spezialfokus zum 85. Geburtstag von Fredi M. Murer, einem Kurzfilmblock mit neuen Dokumentarfilmen, einer Sonntagsmatinée mit Heidi Happy und Corina Schwingruber-Ilić sowie einer Podiumsdiskussion über die möglichen Folgen der Halbierungsinitiative.

Programm, Reservationen und Tickets: www.stattkino.ch

Eingabetermin für «Intro» –
 Innerschweizer Kurzfilmwettbewerb

Einer Projektidee für den Erst- oder Zweitfilm zum Durchbruch verhelfen: Mit diesem Ziel realisiert die Albert Koechlin Stiftung die 11. Ausgabe des Innerschweizer Kurzfilmwettbewerbs «Intro».

  • Der Wettbewerb ist auf Kurzfilmprojekte sämtlicher Kategorien von unter 30 Minuten Länge angelegt.
  • Eine Fachjury prämiert in der ersten Runde vier Projekt-Exposés mit je 15’000 Franken zur Weiterbearbeitung.
  • In der zweiten Runde erhält ein Projekt maximal 50’000 Franken zur filmischen Umsetzung.

Eingabeschluss ist der 13. Oktober 2025. Weitere Informationen auf der Website der Albert Koechlin Stiftung.

Deadline «Treatment Award» der Zuger Filmtage

Bis zum 30. September 2025 besteht die Möglichkeit Filmideen auf Papier zu bringen und bei den Zuger Filmtagen einzureichen. Das überzeugendste Treatment erhält ein Finanzierungsbudget von 2’000 CHF. Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen hier.

Die Zuger Filmtage finden vom 03. bis 09. November 2025 statt.