Horämäner

Die beiden vorne nach oben verlängerten Kufen gaben dem Schlitten seinen Namen. Die Hornschlitten wurden im gesamten Alpenraum in der Forst- und Landwirtschaft für Materialtransporte in steilem Gelände eingesetzt.

Technischer Fortschritt und motorisierte Transporte haben die Gefährte heute verdrängt. Im Muotatal, im Herzen der Schweiz, pflegt eine Gruppe von Idealisten die alte Tradition des «Mänere» weiter. Mit ihren Horämäner transportieren sie bei ausreichend Schnee das sogenannte Wildiheu, das zuvor im Sommer an den steilen Hängen des «Heubrig» gemäht wurde, ins Tal. Im Mittelpunkt der Gruppe steht Alois Langenegger, der die ursprünglichen Hornschlitten noch herstellt und repariert. Der Film zeigt die Entstehung der Horämäner vom Fällen des krumm gewachsenen Baumes über das aufwändige Handwerk in der Werkstatt bis zum Einsatz im verschneiten Hang.

Regie Brian Gottschalk und Silvio Kletterer
Produktion SchwzKulturplus