1906. Hanna wünscht sich nichts sehnlicher, als sich aus ihrem bürgerlichen Korsett zu befreien. Als sie auf den berüchtigten Monte Verità flieht und ihre Töchter zurücklässt, widerstrebt ihr zunächst die freie Lebensweise der Sinnsuchenden. Doch als sie beginnt, die Gäste fotografisch zu porträtieren, wächst sie über sich hinaus. In ihrer Hingabe an die Kunst muss sie sich fragen: Kann sie zurückkehren zu ihrer Familie, ohne sich selbst aufzugeben?