Autor: Simon König

«Omegäng» im Kino

Der neue Dokumentarfilm von Aldo Gugolz läuft ab 18. April in den Schweizer Kinos. «Omegäng» Was genau bedeutet dieses Wort? Auf der Suche quer durch die Schweiz trifft der Regisseur Aldo Gugolz unter anderem die Autoren Pedro Lenz und Franz Hohler sowie viele jüngere Mundart-Artistinnen.

Tauche ein „zmitzt“ in die faszinierende Welt unseres Dialekts und entdecke, warum er trotz der Globalisierung weiterhin blüht. Vor 160 Jahren, während des “Eisenbahnzeitalters”, fürchtete die Deutschschweiz den Verlust ihres Dialekts zugunsten des Hochdeutschen. Doch heute erleben wir das Gegenteil – der Dialekt bleibt lebendig und vielfältig.

Der Dokumentarfilm wirft einen faszinierenden Blick auf sprachliche Veränderungen, die einerseits nostalgisch stimmen, andererseits aber auch gesellschaftliche Sprengkraft haben. Eine mitreissende Reise durch unsere vielfältige Sprachlandschaft!

Website «omegäng»
Es gibt 3 Vorpremieren in der Zentralschweiz in Anwesenheit der Filmschaffenden:
Mittwoch, 17. April 12:15 Uhr Luzern Bourbaki
Samstag, 20. April, 17 Uhr Altdorf, Cinema Leuzinger
Sonntag, 21. April, 11:30 Uhr Zug, Kino Zug
Wir verlosen jeweils 3×2 Tickets für jede Vorpremiere.
Wer dabei sein will nimmt an der Verlosung teil. Mail an info@filmzentralschweiz.ch mit dem Lieblingsort im Betreff genügt. Die Gewinner:innen werden bis Dienstag, 16. April informiert.

«Wir waren Kumpel» – neuer Film im Kino

Der Dokumentarfilm «Wir waren Kumpel» von Christian Johannes Koch und Jonas Matauschek startet am 11. April in den Kinos.

Der Zentralschweizer Filmemacher Christian Johannes Koch hat nach seinem Spielfilm-Debut «Spagat» und der Regie in der 2. Staffel der TV-Serie «Neumatt» mit «Wir waren Kumpel» seinen ersten Dokumentarfilm gemacht.

Kurzbeschrieb:
Schwarzer Staub, schrille Metallgeräusche, dunkle Tunnel, starke Arbeiter – das ist Vergangenheit. Ende 2018 endete die flächendeckende Steinkohleförderung in Deutschland. Im selben Jahr wurden die Stimmen der aufstrebenden Klimaprotestbewegung Fridays for Future lauter. Vor dem Hintergrund dieser medialen und gesellschaftspolitischen Ereignisse folgt der Film «Wir waren Kumpel» fünf Bergleuten auf ihrer tragisch-humorvollen und herzerwärmenden Suche nach einer neuen Rolle im Leben.

Am Mittwoch 10. April – 18:30 Uhr ist die Vorpremiere im stattkino Luzern. In Anwesenheit von Christian Johannes Koch.

Am 11. April startet der Film in der ganzen Schweiz in ausgewählten Kinos.

Stattkino, Luzern
https://www.royal-film.ch Weitere Kinovorführungen in der Schweiz

Kurzfilmnacht in Luzern

Die Kurzfilmnacht gastiert am Freitag, 5. April in Luzern. Diesmal mit fünf Zentralschweizer Filmen im vierteiligen Programm, welches zur Zeit durch die Deutschweiz tourt und im Herbst durch die Romandie und das Tessin.

In den Swiss Shorts, den Highlights der Schweizer Filmszene sind gleich drei von vier Filmen aus der Zentralschweiz.
Swiss Shorts: «The Car that Came back from the Sea» von Jadwiga Kowalska, «Diciasette» von Thomas Horat und «Crevette» von Sven Bachmann, Elina Cara Huber, Noémi Knobil, Jill Vágner (BA Animation der HSLU)

Im Programm European Darlings, das Kurzfilme zeigt, welche den European Film Award für sich entschieden haben, läuft «Nachts sind alle Katzen grau» von Lasse Linder, der 2019 den Preis gewonnen hat.

Zur Eröffnung der langen Nacht der kurzen Filme läuft die lokale Premiere «Bleach» von Liza Raheem. (2. Jahresfilm BA Video HSLU) Der Film ist eine Recherche über das Skin Bleaching, den lukrativen Markt dazu und seine rassistischen Hintergründe. Mit anschliessenden Q&A mit Liza Raheem (Regie), Dschamila Hirsiger (Kamera) und Noah Brun (Ton).

Kurzfilmnacht

«Kinderfrei» – neuer Dokumentarfilm von Antonia Meile auf SRF

Am Donnerstag, 7. März, 20:05 läuft der neue Dokumentarfilm der Luzerner Filmemacherin Antonia Meile auf SRF 1.

Drei Frauen, drei Generationen, kein Kinderwunsch. Frausein wird oft gleichgesetzt mit Mutterschaft, und Frauen ohne Kinderwunsch weht auch heute noch ein kühler Wind von Unverständnis entgegen. Der Film porträtiert drei Frauen, die sich davon nicht beirren lassen.

Eine junge Hebamme will sich sterilisieren lassen und stellt damit soziale Normvorstellungen in Frage. Eine Feministin der Boomergeneration reflektiert unverblümt die Erwartungen an eine Frauenbiografie und lebt ein ungebundenes Leben, das sonst vor allem jungen Menschen zugestanden wird. Einer Achtzigjährigen wiederum gelingt es, durch den früheren Verzicht auf Mutterschaft auch im Alter der Einsamkeit zu entrinnen.
Der Einblick ins Leben der drei starken Frauen zeigt überraschende Formen von Erfüllung jenseits von gesellschaftlichen Normvorstellungen.

Trailer
Website

Der Film kann ab sofort auch hier gestreamt werden:
SRF play

5 Auszeichnungen für Zentralschweizer Filme an den Solothurner Filmtagen

An den Solothurner Filmtagen (17.-24. Januar) sind die Preise vergeben worden. Der Zentralschweizer Nachwuchs hat wichtige Preise gewonnen und Nominationen geholt.

Der Nachwuchspreis Suissimage/SSA für den besten Kurzfilm ging an «Sarebbe Statu» von Ella Rocca, Abschlussfilm an der Hochschule Luzern – Design & Kunst – Video.

Eine Nomination für den Best Swiss Video Clip erhielt Larissa Odermatt für ihren Videoclip  «Fäschtmol» für To Athena.

Zwei Animationsfilme wurden für den Schweizer Filmpreis nominiert.

«The Car That Came Back From the Sea» von Jadwiga Kowalska ist nominiert in der Kategorie bester Animationsfilm.

«Crevette» von Noémi Knobil, Elina Huber, Sven Bachmann, Jill Vágner (HSLU Studienbereich BA Animation) holt eine Nomination für den besten Abschlussfilm.

Dazu holte «Crevette» auch noch den Publikumspreis für den besten Animationsfilm. (Bild oben: Die Crew von «Crevette»)

Alle Preise und Begründungen auf solothurnerfilmtage.ch

Herzliche Gratulation allen Filmschaffenden.

Zentralschweizer Filme an den Solothurner Filmtagen 2024

Die 59. Solothurner Filmtage (17.-24. Januar 2024) stehen vor der Tür. In der Werkschau des Schweizer Films sind auch zahlreiche Zentralschweizer Filme vertreten.

Hier eine Übersicht über die Zentralschweizer Produktionen in Solothurn 2024:

Omegäng von Aldo Gugolz (Revolumenfilm), Weltpremiere, nominiert für den Prix du public
Been There (Corina Schwingruber Ilić)
Forza, Rea! (Isabel Pahud, Isabel Clerici, Laura Zimmermann, Polina Tyrsa) Produktion HSLU
The Car That Came Back From The Sea  von Jadwiga Kowalska
Crevette (Elina Huber, Noémi Knobil, Jill Vágner, Sven Bachmann) Produktion HSLU
Exhumator von Christof Schürpf (Mythenfilm)
Summer Rain (Marlene Low, , Julia Krummenacher, Johanna Kern) Produktion HSLU
Fäschtmol (Musik-Clip) (Larissa Odermatt)
Diciassette von Thomas Horat, Produkton: Mythenfilm)
Sarebbe statu (Ella Rocca) Produktion HSLU
Die graue March (Charlotte Waltert, Alvaro Schoeck)
C pas fini (Lara Schroeter) Produktion HSLU
Kill your Darlings (Thirza Ingold) Prodkution HSLU
Tümpel (Lena von Döhren)
Tapir Memories (Pedro Nel Cabrera Vanegas), Produktion HSLU
Le dragon et la musique  (Camille Müller), Produktion HSLU
O-Bon Anectodes de Kyoto (Jénay Vogel), Produktion HSLU

Hier geht’s zum Programm der Solothurner Filmtage mit allen Zeiten.

«Hirtenreise ins dritte Jahrtausend» – restaurierte Fassung jetzt im Kino

Der Dokumentarfilm «Hirtenreise ins dritte Jahrtausend» (2002) von Erich Langjahr läuft ab 30. November in einer restaurierten und neu digitalisierten Version im Kino.

Folgende Premieren sind in der Zentralschweiz geplant:

Luzern, Bourbaki Premiere Sonntag 3. Dezember um 11:00 Uhr Erich Langjahr und Silvia Haselbeck und das Hirtenpaar im Film, Bea und Michi Cadenazzi werden anwesend sein.
Zug, Kino Seehof, Premiere Montag 4. Dez. 23 um 20:00 Uhr mit einer Einführung von Elke Mangelsdorff in Anwesenheit von Erich Langjahr und Silvia Haselbeck

Dazu läuft der Film in folgenden Zentralschweizer Kinos:
Engelberg, Kino Engelberg
Willisau, Cinebar

Hier gehts zu allen Vorführungen in der ganzen Schweiz

«Hirtenreise ins dritte Jahrtausend» erhielt neben vielen Festivalauszeichnungen auch den Schweizer Filmpreis 2003 und wurde nun von der Cinémathèque suisse mit Hilfe des Kantons Luzern restauriert und digitalisiert. Der Film kann somit in neuem Glanz wieder im Kino gespielt werden.

Preise an den Kurzfilmtagen Winterthur 2023

Am Sonntag, 12. November ging die 27. Ausgabe der Kurzfilmtage Winterthur mit der Preisverleihung zu Ende. Unter den ausgezeichneten Filmen waren drei Filme aus der Zentralschweiz.

«Been There» von Corina Schwingruber Ilić gewann den Preis für den besten Film der Sektion Sparks. Die dreiköpfige Jury fand «Been There übt auf eindrücklich unverschämte Art Kritik am Tourismus.»

Je eine lobende Erwähnung erhielten Matthias Schuepbach für den Film «Searching for the 5th Direction» (HSLU, Master) im Schweizer Wettbewerb
und «Summer Rain» (HSLU, Animation) von Marlene Low, Julia Krummenacher und Johanna Kern im Wettbewerb der besten Scshweizer Filmschulfilme.

Dazu hat auch die HSLU-Alumna Morgane Frund für ihren Film «Out of the Blue» im internationalen Wettbewerb eine lobende Erwähnung erhalten.

Herzliche Gratulation allen Preisträger:innen

Alle Preise und Jury-Begründungen

Zentralschweizer Filme an den Kurzfilmtagen Winterthur

An den Kurzfilmtagen Winterthur (7.-12. November) sind wieder zahlreiche Zentralschweizer Filme vertreten. Insgesamt 13 Kurzfilme sind in vier verschiedenen Programm-Sektionen selektioniert worden:

Schweizer Wettbewerb:
«The Car That Came Back from the Sea» von Jadwiga Kowalska (Animation)
«Between Tides» von Mirjam Landolt  (Dok)
«Searching for the 5th Direction» (Animation/Experimentalfilm) von Matthias Schüpbach (HSLU, Master, Ani/Exp)
«Diciassette» von Thomas Horat  (animierter Dokumentarfilm)
«Sarebbe Statu» von Ella Rocca (HSLU, Video, Dokumentarfilm)

Filmschulenwettbewerb (am Donnerstag 9.11. findet der Schweizer Filmschulentag statt, an dem  die fünf führenden Filmschul-Lehrgänge der Schweiz sich mit einem aktuellen Kurzfilmprogramm vorstellen. Der Besuch ist kostenlos.)
Aus der Hochschule Luzern – Design & Kunst sind sechs Filme vertreten:

«Searching for the 5th dimension» von Matthias Schüpbach (HSLU, Animation)
«Crevette» von Noömi Knobil, Elina Huber, Jill Vägner und Sven Bachmann (HSLU, Animation)
«Summer Rain» von Marlene Low, Julia Krummenacher und Johanna Kern (HSLU, Animation)
«C’ PAS FINI» von  Lara Schröter (HSLU, Video)
«Houdini» von Vanessa Hüppin, (HSLU, Video
«Mamele Mamele deck mich zu» von Christof Bruggmann (HSLU, Video)

Züri Shorts
«Feet Fear Freedom», Joris Keller (HSLU, Video)

Sparks
«Been There» von Corina Schwingruber Ilić (Dokumentarfilm)
«Bleach» von Liza Raheem (HSLU, Video) (Dokumentarfilm)

Herzliche Gratulation den Filmschaffenden und Beteiligten.

Alle Programme und alle Spielzeiten:
https://www.kurzfilmtage.ch/de/programm

Preise für Zentralschweizer Filmschaffende am Filmfestival Locarno

Am 76. Filmfestival Locarno (2.-12. August) gewinnt die Luzerner Filmemacherin Corina Schwingruber Ilić mit dem Dokumentarfilm «Been There» (Produktion Stella Händler,  Freihändler) gleich zwei Auszeichnungen. Sie erhält eine Jury Mention im Wettbewerb Pardi di domani – corti d’autore und eine Kandidatur für den europäischen Filmpreis.  «Been There» setzt sich kritisch mit den Auswirkungen des Tourismus auseinander. Neben der lobenden Erwähnung der Jury ist besonders die Kandidatur für den europäischen Filmpreis (European Film Award) eine grosse Ehre. «Been there» wurde aus allen Kurzfilmen, die in Locarno in der Sektion pardi di domani gezeigt wurden ausgewählt für eine Teilnahme am europäischen Filmpreis. Der Film ist damit im Rennen um den europäischen Filmpreis in der Kategorie «bester Kurzfilm», der am 9. Dezember in Berlin verliehen wird.

Zwei Auszeichnungen erhielt auch der Film «Letzte Nacht» von Lea Bloch, für den Eleonora Camizzi den Schnitt gemacht hat. Der Kurzfilm gewann den pardino d’oro für den besten Schweizer Kurzfilm und den Preis für den Best Swiss Newcomer. Eleonora Camizzi hat 2020 ihr Studium an der Hochschule Luzern Design & Kunst abgeschlossen und ist seither als freischaffende Filmemacherin und Editorin tätig.

Herzliche Gratulation den Filmschaffenden!

Fantoche 2023 mit Zentralschweizer Filmen

Das wichtigste Schweizer Animationsfilmfestival Fantoche in Baden (5.-10. September 2023) hat sein Programm bekanntgegeben. Im Schweizer Wettbewerb für den insgesamt 16 Filme ausgewählt wurden, sind mehr als die Hälfte der Filme aus der Zentralschweiz.
Aus der Hochschule Luzern – Design & Kunstsind fünf Filme im Programm:
«Crevette» Sven Bachmann, Noémi Knobil, Jill Vágner, Elina Huber, CH 2023 «Kill Your Darlings» Thirza Ingold, CH 2023, «Pipes» Kilian Feusi, Jessica Meier, Sujanth Ravichandran, CH 2022, «Reprise» Saskia Bulletti, Carine Chrast, Lio Neuenschwander, Leance Volschenk, CH 2022, «Tapir Memorie» Pedro Cabrera Vanegas, CH 2023
Dazu kommen vier Filme von Absolventen der HSLU:
«Not Worried. But Confused» Loïc Kreyden, CH/GB 2022, «Think Something» Nice Claudius Gentinetta, CH 2022, «Empty Roles» Maja Gehrig, CH 2023, «Tümpel» Lena von Döhren, Eva Rust, CH 2023
Gratulation allen Filmschaffenden

Hier geht’s zur Website und zum Programm

Neuer Dokumentarfilm von Ursula Brunner wird auf SRF nicht ausgestrahlt

Der neue Dokumentarfilm von Ursula Brunner «Es geschieht mitten unter uns – organisierte sexualisierte Gewalt an Kindern», produziert von Hugofilm doc wird auf SRF nicht ausgestrahlt.  Der Dokumentarfilm, der schon Ende 2021 fertiggestellt wurde, ist nach der Abnahme nicht zur Ausstrahlung freigegeben worden, wegen «verschwörungserzählerischer Momente», wie der Tagesanzeiger schreibt.

Die Faktenlage habe sich nach Abschluss der Produktion geändert, so dass SRF die Ausstrahlung des Films nicht verantworten konnte.

Die erfahrene Luzerner Filmemacherin Ursula Brunner, die fürs Schweizer Fernsehen SRF schon viele zum Teil preisgekrönte Dokumentarfilme über Tabuthemen realisiert hat, ist nicht einverstanden mit dieser Einschätzung.

Der Tagesanzeiger hat am 10. Juli einen langen Text dazu publiziert. Ursula Brunner nimmt Stellung.

Tages-Anzeiger (10.7.2023) «SRF stoppt Dokfilm über rituelle Gewalt»
(Online-Bericht hinter Bezahlschranke), hier gehts zum ganzen Text als pdf

Stellungnahme von Ursula Brunner, zum Artikel im Tagesanzeiger vom 10.7.2023

Im Film «Es geschieht mitten unter uns – organisierte sexualisierte Gewalt an Kindern» kommen fünf ausgewiesene Expertinnen und Experten aus Psychiatrie, Opferberatung und Strafverfolgung zu Wort. Im Zentrum des Filmes stehen zwei Fälle schwerer sexualisierter Gewalt und die Herausforderungen der Betroffenen, im Erwachsenenalter strafrechtlich gegen die Täterschaft vorzugehen.

Ich als Autorin und der Produzent Thomas Thümena von hugofilm doc sind der Ansicht, dass wir einen transparenten und informativen Film zu einer aktuellen Thematik fertiggestellt haben, ohne jede «verschwörungserzählerischen» Elemente.

Ich stemme mich gegen die medialen Vorverurteilungen welche seit Monaten gegen die Expertinnen und Experten meines Filmes laufen.

Liest man den Fairmedia-Artikel vom 22.12.21 («Ihr Idioten, das mache ich öffentlich»), welcher sich auf den SRF-rec-Beitrag vom 14.12.21 unter dem Titel «Der Teufel mitten unter uns» bezieht, bekommt man in etwa eine Ahnung mit was für «journalistischen Methoden» im Onlinebereich des öffentlich-rechtlichen Senders SRF gearbeitet wird. Und damit meine Protagonisten in ein falsches Licht stellt.

Zentralschweizer Filme am Filmfestival Locarno

Das Filmfestival Locarno (2.-12. August) hat sein Programm bekanntgegeben. Folgende Filme aus der Zentralschweiz sind mit dabei.

Weltpremiere feiert der neue Kurzfilm «Been there» (Produktion: Freihändler Film) von Corina Schwingruber Ilić. Der Kurzfilm ist als einzige Schweizer Produktion für die internationale Sektion pardi di domani – pardi d’autore ausgewählt. Im jüngsten Dokumentarfilm der Luzernerin geht es um die Kehrseite der Reiselust. «Noch nie war die Reiselust so verbreitet und die besuchten Orte so überladen. Was haben wir davon, ausser dem Bildbeweis, dass wir dort gewesen sind?»

Ebenfalls im Programm zwei Animationsfilme aus der Hochschule Luzern – Design & Kunst: Der Animationsilm «Searching for the 5th Direction» von Matthias Schüpbach (Bachelor Animation), welcher im Programm pardi di domani im Rennen ist um einen pardino d’oro.

Für die Sektion Panorama Suisse ist «Pipes» vom Trio Jessica Meier, Feusi Kilian und Sujanth Ravichandran (Bachelor Animation) ausgewählt worden. Der Kurzfilm der schon an zahlreichen Festivals weltweit gezeigt wurde läuft im Programm, welche die prägnantesten Schweizer Produktionen des vergangenen Kinojahres zeigt.

Die HSLU-Absolventin Eleonora Camizzi hat den Film «Letzte Nacht» geschnitten, welcher ebenfalls bei den pardi di Domani zu sehen ist.

Zudem sind im Schulfilmprogramm unter dem Titel «Scuole senza frontiere» (Schulen ohne Grenzen) Filme der wichtigsten Schweizer Filmschulen vertreten, darunter ein Programm mit sechs Abschlussfilmen der Hochschule Luzern – Design & Kunst.

Herzliche Gratulation allen Filmschaffenden und Beteiligten!

Zwei HSLU-Filme im Wettbewerb in Annecy

Das weltweit wichtigste Animationsfilmfestival findet vom 11.- 17 .Juni 2023 im französischen Annecy statt.
Zwei Diplomfilme der HSLU – Design & Kunst sind für den Wettbewerb für Abschlussfilme selektioniert: «Pipes» von Jessica Meier, Kilian Feusi und Sujanth Ravichandran über den Klempner Bob, der ein kaputtes Rohr reparieren soll und in einem schwulen Fetisch Club landet sowie «Pas Amoureux» von Eugénie Bouquet – ein animierter Dokumentarfilm über Sex zwischen Menschen, die nicht verliebt sind.

Annecy Festival

Bergwelten Filmfestival, Stans

Die Zentralschweiz hat ein neues Festival. In Stans steigt vom 7.-11. Juni das Bergwelten Filmfestival. Es ist Filmen gewidmet, welche Bergregionen, die Kultur und Natur des Alpenraums sowie Umweltthemen abbilden und reflektieren. Initianten des Festivals sind der Filmkurator Beat Käslin (Luzern) und der Filmemacher Thomas Horat (Schwyz).

Neben internationalen Filmen sind auch zahlreiche Filme aus der Zentralschweiz am Festival vertreten. Namentlich die Filme:
«Idodo», «Il Muratore», «Horamänner», «Arme Seelen», «Kurt & der Sessellift», «Reise der Hoffnung» und «Caves»
Alle Filme in Anwesenheit der Filmschaffenden.
Alle Infos und das Programm

Let’s doc

Vom 3.-11 Juni 2023 startet zum ersten Mal in der Schweiz die Dokumentarfilmwoche. Organisiert von Ciné-Doc aus Lausanne gibt es mehr als 200 Veranstaltungen an 100 verschiedenen Orten in der ganzen Schweiz: Filme für alle, Vorpremieren, Begegnungen mit Filmschaffenden, Vorführungen an ungewöhnlichen Orten. Filme im Kino, aber auch in Bibliotheken, Galerien, Museen, Kirchen, Gemeindehäusern, Tramhüsli und unter freiem Himmel.

Let’s Doc! ermöglicht, den Reichtum und die Vielfalt des Schweizer und internationalen Dokumentarfilms zu entdecken – eine Woche, um die Augen, das Herz und den Horizont weit zu öffnen.
Auch in Luzern, Zug und Nidwalden ist einiges los!
Hier gehts zur Programmübersicht

Jährliche GV von Film Zentralschweiz

Am 16. Mai  war die Generalversammlung (GV) von Film Zentralschweiz. In der Hochschule Luzern – Design & Kunst trafen sich viele Mitglieder zur jährlichen GV und Wahl des neuen Vorstands. Im Anschluss sind im Kino Rex zwei neue Kurzfilme von Zentralschweizer Filmschaffenden vorgeführt worden (Matteo Gariglio und Lena von Döhren), bevor es dann zum Apéro mit Grill ging.

«Sennen-Ballade» neu restauriert im Kino

Der Kinofilm «Sennen-Ballade» von Erich Langjahr aus dem Jahre 1996 kommt in einer neu restaurierten Fassung wieder in die Kinos. Der Film wurde mit Hilfe der Kantone AR, AI, SG und ZG und von Gemeinden und Stiftungen restauriert und digitalisiert.

In diesem Film erlebt der Zuschauer, ohne Kommentar, den Alltag einer Sennen-Familie am Ende des 20. Jahrhunderts. Sennen-Ballade bildete den Auftakt zu einer Trilogie über die Situation der Bauern, über Identität, Überleben und Zukunft.
Zeit, Raum, Würde – für Mensch, Tier und Landschaft.

Premieren in Anwesenheit von Erich Langjahr in der Zentralschweiz:
Bourbaki Luzern, Sonntag 23. April um 11:00 Uhr
Kino Schwyz, Sonntag 23. April um 18:00 Uhr
Kino Seehof Zug, Montag 24. April um 20:00 Uhr

Kino Engelberg, Vorführungen ab Samstag 22.April 18:00 Uhr

Weitere Spielorte:  Bern, Herisau, Heiden, Frauenfeld, Stans, St. Gallen, Wattwil, Weinfelden, Zürich

Mehr Infos zum Film und alle Spielzeiten
Trailer

 

Erfolgreicher Filmpreis 2023

Am Weekend vom 4./5. März ging die feierliche Übergabe der Innerschweizer Filmpreise der Albert Koechlin Stiftung über die Bühne. 15 Preisträger:innen freuten sich am Samstagabend über ihre Preise vor 240 geladenen Gästen im Hotel Schweizerhof in einer stilvollen Preisverleihung.

An der von Film Zentralschweiz organisierten After Show Party mit DJ’s aus der Filmszene amüsierten sich im Anschluss an die Preisverleihung Filmschaffende und viele Gäste bis spät in die Nacht.

Die Kinosäle waren ebenfalls gut besucht. Insgesamt 1400 Zuschauerinnen und Zuschauer haben die prämierten Filme in den Bourbaki Kinos gesehen. Angeregte Filmgespräche im Anschluss an die Vorführungen und ein gut besuchtes Filmcafé gaben dem ganzen einen  Filmfestival-Charakter. Das Interesse am lebendigen regionalen Filmschaffen ist da.

Herzlichen Dank allen, die sich engagiert haben das Filmfest rund um den 4. Innerschweizer Filmpreis zum Erfolg zu machen.

Hier ein paar ausgewählte mediale Beiträge:

Tele 1, 5.3.2023
Art-TV
Luzerner Zeitung, 1.3.2023
Anzeiger Luzern, 7.3.2023
Medienmitteilung der AKS vom 7.3.2023

4. Innerschweizer Filmpreis

Am Wochenende vom 4./5. März wird zum 4. Mal der Innerschweizer Filmpreis der Albert Koechlin Stiftung verliehen. Dieser grosse Preis für Filmschaffende in der Zentralschweiz ist nicht nur eine Anerkennung für alle Preisträgerinnen und Preisträger, sondern auch ein wichtiger Botschafter für das Filmschaffen in unserer Region. Das ganze Wochenende werden in den Bourbaki-Kinos und im Stattkino die Filme in Anwesenheit der Filmschaffenden gezeigt, es gibt ein Filmcafé und zahlreiche Filmgespräche.

Herzliche Gratulation allen Gewinnerinnen und Gewinnern! Auf innerschweizerfilmpreis.ch sind alle Preisträgerinnen und Preisträger aufgeschaltet. Hier geht’s zur Medienmitteilung.

Für fünf Franken ins Kino
Alle preisgekrönten Filme laufen in Anwesenheit der Filmschaffenden in den Bourbaki-Kinos und im Stattkino Luzern. Zum Preis von CHF 5.- pro Film, jeder Film wird mit einem Filmgespräch begleitet. Hier geht’s zum Online-Ticketverkauf

Die Preisverleihung findet im Hotel Schweizerhof in Luzern statt.

Im Anschluss lädt Film Zentralschweiz zur After Show Party in der legendären Schweizerhof Bar, mit DJ’s und Visual aus der Zentralschweizer Filmszene.