Autor: Simon König

Preise für Zentralschweizer Filme am Fantoche

Am 17. Internationalen Animationsfilmfestival Fantoche gewannen Zentralschweizer Filme wichtige Preise:

Der New Swiss Talent-Preis ging an  «Braises» von Estelle Gattlen und Sarah Rothenberger (Produktion Hochschule Luzern – Design & Kunst,  Animation)

«The Lonely Orbit» vom Zuger Frederic Siegel und Benjamin Morard erhielt 2 Preise, den Fantastic Swiss Award und den Swiss Youth Award.

High Swiss Risk geht an «Kids» von Michael Frei,  Alumnus der Hochschule Luzern.

Herzliche Gratulation allen Preisträgerinnen und Preisträgern.

Hier gehts zur Liste der Preistäger von Fantoche 19

Preise für Zentralschweizer Filme am Filmfestival Locarno

Am 72. Filmfestival Locarno gewinnt der Luzerner Filmemacher Dejan Barac mit seinem Film «Mama Rosa» den pardino d’oro – premio swiss life für den besten Schweizer Kurzfilm im Wert von 10’000 Franken.

Der Absolvent der Hochschule Luzern – Design & Kunst erhält damit den prestigeträchtigen Jurypreis der Kurzfilmsektion pardi di domani mit seinem Abschlussfilm. Der Dokumentarfilm ist ein Porträt seiner kroatischen Mutter, welche sich sowohl um den pflegebedürftigen Mann, wie auch um die erwachsenen Kinder kümmert und gleichzeitig als Putzfrau arbeitet.

Schon zum dritten Mal seit 2016 geht damit die begehrte Trophäe in die Zentralschweiz. 2017 hat Justin Stoneham mit «Rewind Forward» gewonnen. Vor drei Jahren hat die in Luzern lebende Animations-Filmschaffende Jadwiga Kowalska den pardino d’oro geholt.

Lobende Erwähnung für Lasse Linder

Der dokumentarische Kurzfilm «Nachts sind alle Katzen grau» von Lasse Linder erhält eine lobende Erwähnung (special mention) der Jugendjury. Damit wird auch der zweite Film der Hochschule Luzern – Design & Kunst Studiengang Video am Filmfestival Locarno ausgezeichnet.

Hier gehts zum vollständigen Palmarès.

Herzliche Gratulation den Preisträgern!

Gute Zentralschweizer Präsenz am 72. Filmfestival Locarno (7.-17. August 2019)

Zentralschweizer Filmschaffende sind gut vertreten am diesjährigen Filmfestival Locarno (7.-17. August).

In der Sektion Pardi di domani feiern drei neue Filme aus der Hochschule Luzern – Design & Kunst ihre Weltpremieren. Die beiden Dokumentarfilme «Mama Rosa» von Dejan Barac und «Nachts sind alle Katzen grau» von Lasse Linder (beides Bachelor-Filme aus der Studienrichtung Video) sind im Wettbewerb der Nachwuchs-Sektion des Festivals. Ebenso der Animationsfilm «Das Leben ist eines der Leichtesten» von Marion Nyffenegger (Produktion: Hochschule Luzern – Design & Kunst, Animation), der die starke Präsenz der Luzerner Talentschmiede am wichtigsten Schweizer Filmfestival abrundet.

Für die Sektion Panorama Suisse ist «All Inclusive» von Corina Schwingruber Ilić ausgewählt worden. Der Kurzfilm der Luzernerin hat seit seiner Weltpremiere in Venedig schon zahlreiche Preise gewonnen (u.a. Innerschweizer Filmpreis) und läuft im Programm, welche die prägnantesten Schweizer Produktionen des vergangenen Kinojahres zeigt.

Zudem ist für die Auswahl der «Semaine de la critique» der Dokumentarfilm «Lovemobil» von Elke Margarete Lehrenkrauss selektioniert. Die Filmemacherin ist Absolventin der Studienrichtung Video, Hochschule Luzern – Design & Kunst. Sie hat 2003 ihren Bachelor abgeschlossen und arbeitet heute in Deutschland.

Pardo alla carriera für Fredi M. Murer

Fredi M. Murer wird vom Locarno Film Festival für sein Lebenswerk ausgezeichnet und erhält den «Pardo alla carriera» 2019. Am 15. August wird der gebürtige Nidwaldner (Beckenried) auf der Piazza Grande in Locarno geehrt und erhält die prestigeträchtige Auszeichnung. Zu seinen Ehren zeigt das Festival auch vier Filme seiner 50jährigen Filmographie in neu restaurierter Fassung. Die Schlüsselwerke sind in der Zentralschweiz entstanden: Grauzone (1979), Wir Bergler in den Bergen sind eigentlich nicht schuld, dass wir da sind (1974), Höhenfeuer (1985) und Der grüne Berg (1990).

Herzliche Gratulation allen!

Filmpreisnacht am Open Air Kino Luzern: Dienstag, 6. August 2019

Mitglieder und Freunde von Film Zentralschweiz sind herzlich eingeladen am Dienstag, 6. August ans Open Air Kino Luzern (Alpenquai) aus Anlass der Innerschweizer Filmpreisnacht. Es laufen sechs preisgekrönte Kurzfilme in Anwesenheit der Filmschaffenden.

Das Filmprogramm:

Kuap (Nils Hedinger)
Ins Holz  (Thomas Horat)
Coyote (Lorenz Wunderle)
Hamama & Caluna (Andreas Muggli)
Living Like Heta (Isabella Luu, Bianca Caderas, Kerstin Zemp)
All Inclusive  (Corina Schwingruber)

Mitglieder von Film Zentralschweiz und ihre Freunde treffen sich um 19 Uhr zum Filmstamm.

Treffpunkt: 19 Uhr im Open Air Kino
Filmstart: 21.15 Uhr

Es hat noch Gratis-Tickets: Die Albert Koechlin Stiftung stellt ein Kontingent von Freikarten zur Verfügung für alle. Bezug am Ausleihschalter der Stadtbibliothek Luzern im Bourbaki am Löwenplatz.

Innerschweizer Nachwuchs-Kurzfilmwettbewerb

Der Innerschweizer Nachwuchs-Kurzfilmwettbewerb der Albert Koechlin Stiftung ist ein Ideenwettbewerb, der zukünftige Filmschaffende am Anfang ihrer beruflichen Tätigkeit bei der Realisierung ihres ersten oder zweiten Filmes unterstützt. Er ist auf Kurzfilmprojekte sämtlicher Kategorien von unter 30 Minuten Länge angelegt. Auf der Basis eingereichter Exposés werden vier Projekte mit je CHF 15‘000.- prämiert und bei der Weiterbearbeitung gefördert. In der anschliessenden Schlussrunde wird ein Projekt mit max. CHF 50‘000.- zur filmischen Umsetzung unterstützt. Die Ausschreibung erfolgt jährlich.
Hier geht’s zu  Reglement und Anmeldeformular.

Eingabeschluss 23. September 2019

Filmstamm/Atelierbesuch bei Robert Müller in Buttisholz: Dienstag, 18. Juni

Für den letzten Filmstamm vor der Sommerpause gibt uns der vielseitige Filmemacher (Köhlernächte), Künstler, ausgebildete Bildhauer und Teilzeit-Dozent an der Hochschule Luzern – Design & Kunst einen Einblick in sein Universum.
Er zeigt uns Modelle und Figuren seiner Trickfilmprojekte, Ausschnitte aus seinem letzten 360°-Film (Nachtspiel) und informiert über neue Projekte aus seiner Filmschmiede.
Das Atelier von Robert Müller in Buttisholz ist gut mit ÖV zu erreichen (150m von der Bushaltestelle entfernt)

Dienstag, 18. Juni, 18:30 Uhr bei Robi Müller in Buttisholz
Adresse: Dorf 14, 6018 Buttisholz
Anmeldung ist nicht zwingend, aber freut uns info@filmzentralschweiz.ch

Frauenstreik: 14. Juni 2019

Filme von Regisseurinnen feiern Erfolge. Während 2017 lediglich 26 Prozent der eingereichten Schweizer Filme für A-Festivals von Frauen* stammten, heimsten sie 40 Prozent der Auszeichnungen für die Schweiz ein und an der Kinokasse sind Filme von Regisseurinnen überdurchschnittlich erfolgreich. Mit «Female Pleasure» und «Les Dames» stammen die zwei erfolgreichsten Dokumentarfilme des laufenden Jahres von Frauen* und zeigen, dass das Bedürfnis nach weiblichen Visionen im Kino wächst.

Filme erzählen Geschichten über das Leben und die Gesellschaft; Filme können inspirieren, bewegen, motivieren und uns wachrütteln. Wer darüber bestimmen kann, welche Filme mit welchen Inhalten realisiert und gezeigt werden, hat also die Möglichkeit, unsere gesellschaftlichen Narrative zu prägen. Noch sind vor allem Männer in diesen Positionen.

Regisseurinnen sind in der Filmbranche strukturell benachteiligt. Internationale Studien zeigen eine Unterrepräsentation von Frauen* sowohl vor als auch hinter der Kamera. Sie hatten bis anhin eine hohe Ablehnungsquote bei den Förderstellen, machen Filme mit kleineren Budget und verdienen 23% (!) weniger als ihre männlichen Kollegen. Diese werden in Interviews auch selten gefragt, wie sie Beruf und Familie vereinen, meist werden ihre Produktionen auch nicht als «Männerfilme» umschrieben und im Feuilleton wird selten ihre Garderobe diskutiert.

Seit wenigen Jahren regt sich dagegen verstärkt Wiederstand. Korrektur bei der Filmförderung und mehr Visibilität wird eingefordert. Daten zur strukturelle Benachteiligung von Frauen* legte sodann erstmals die Studie «Schweizer Filmförderung – Die Gender-Frage» von 2015 auf den Tisch. Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat mit Gesetzesänderungen zur Genderfrage auf die Studie reagiert und schreibt die Gender-Ausgewogenheit in der selektiven Filmförderung sowie die schweizweit einheitliche Erfassung von Daten für eine weiterführende Gender-Statistik vor. Gemäss der BAK-Medienmitteilung vom 20. Mai 2019 ist die Filmförderung mit diesen Massnahmen auf dem Weg zu ausgewogenen Geschlechteranteilen.

Wichtige und richtige erste Schritte, aber bis zu einer Filmlandschaft, in der Frauen* die gleichen Möglichkeiten, Löhne und Repräsentation auf der Leinwand erhalten, ist es noch ein weiter Weg.

Lasst uns also am 14. Juni auf die Strasse gehen! Zur Einstimmung gibt es hier das Video anlässlich des Frauenstreiks von Voltafilm. Und hier geht’s zum Tagesprogramm auf dem Theaterplatz Luzern.

Wie können wir streiken?

  • Komme am 14. Juni auf den Theaterplatz Luzern: Programm
  • Erstelle einen E-Mail Autoresponder für am 14. Juni: „Ich nehme am Frauenstreik teil, für mehr Lohn, mehr Zeit, mehr Respekt für Frauen*“
  • Hänge die Frauenstreik-Signatur in deine E-Mail. z.B. jene vom Frauenstreik Luzern oder vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund.
  • Spreche eine Botschaft auf die Mailbox: „Heute ist Frauenstreiktag, …“
  • Trage lila, violette, rosa oder pinke Kleider
  • Mache die Gleichstellung zum Thema: Die Filmschaffenden auf dem Dreh, im Schnittraum, unter den Berufskolleg*Innen, die Filminteressierten beim nächsten Kinobesuch mit Freund*Innen.
  • Mehr Streikideen gibt es hier.

Und hier noch zwei interessante Interviews zum Thema Gender in der Filmbranche:

Filmtalk: «Kurzfilmhochburg Zentralschweiz»

Der Schweizer Kurzfilm feiert Erfolge im In- und Ausland. Ganz vorne mit dabei sind Filmschaffende aus unserer Region.

Was ist der Reiz der kurzen Form? Welche Herausforderungen stellen sich in Bezug auf die Produktion und welche Möglichkeiten bietet der Kurzfilm in der Auswertung?
Film Zentralschweiz lädt gemeinsam mit dem Verein Pro Short und dem Poolkino zu einer Diskussion über die Besonderheiten des kurzen Formats, das sowohl als Einstig in die Filmbranche dient, wie auch eine grosse Bedeutung als eigenständige Form behauptet.

Filmtalk am Mittwoch, 29. Mai im Neubad, Luzern 18:00 – 19:00 Uhr mit:

Stella Händler (Produzentin «All Inclusive»)
Gabriela Bloch Steinmann Redaktorin SRF (zuständig für die Co-Produktion von kurzen Animations und Dokumentarfilme im Pacte de l’audiovisuel, sowie Redaktion «CH: Filmszene», «Trigger»)
Valentina Zingg (Geschäftsleiterin Pro Short)

Anschliessend Apéro

Der Eintritt zum Filmtalk ist frei und steht allen Interessierten offen.
Um 20:00 Uhr findet der Luzerner Kurzfilmabend im Neubad statt (Eintritt CHF 5.-) Veranstaltet vom Poolkino, in Anwesenheit der Filmschaffenden.

Das sind die Filme:

«Nachtmeerfahrt» von Sara Stäuble
«Honour» von Frederic Siegel
«All Inclusive» von Corina Schwingruber Ilić
«Kuap» von Nils Hedinger

GV: 10 Jahre Film Zentralschweiz

Am 14. Mai war die Generalversammlung (GV) von Film Zentralschweiz in der Hochschule Luzern – Design & Kunst in Emmenbrücke. Unter reger Beteiligung der Mitglieder haben wir das 10 Jahre Jubiläum gefeiert. Dabei sind auch zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt worden: Matteo Gariglio (Filmemacher, Luzern) und Maja Schelldorfer (Kulturvermittlerin, Stans).

Der Verein Film Zentralschweiz, der im Frühjahr 2009 von 25 engagierten Filmschaffenden gegründet wurde, feiert dieses Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Heute zählt Film Zentralschweiz 135 Mitglieder aus allen sechs Zentralschweizer Kantonen und hat mit dem Filmbüro seit drei Jahren eine Geschäftsstelle, die zum Dreh- und Angelpunkt des Filmgeschehens in der Zentralschweiz geworden ist.

An der Generalversammlung sind zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt worden: Matteo Gariglio, Filmemacher und Produzent aus Luzern. Er hat in Luzern, Lissabon, Budapest und Brüssel Filmregie studiert und 2015 mit dem Master in Dokumentarfilmregie abgeschlossen. Seither arbeitet er als Regisseur und Produzent.

Maja Schelldorfer, Kulturvermittlerin aus Stans, engagiert sich seit Jahren im Innerschweizer Kulturleben. Sie war 16 Jahre in der kantonalen Kulturkommission NW und davon 9 Jahre in der IFFG (Innerschweizer Filmfachgruppe).

Sie lösen drei langjährige Vorstandsmitglieder ab, die zum Teil seit der Vereinsgründung aktiv dabei waren: Lukas Hobi (Produzent Zodiac Pictures, Luzern), Corina Schwingruber (Filmschaffende und Cutterin), Edwin Beeler (Filmemacher  Calypso Film AG). Die Mitglieder von Film Zentralschweiz haben sich an der GV per Akklamation bei den drei Filmschaffenden bedankt für ihr langjähriges und wertvolles Engagement.

Hier gehts zur Medienmitteilung.

10 Jahre Film Zentralschweiz

Zum 10-Jahre Jubiläum hat Jonas Raeber ein spezielles Film-Brettspiel gestaltet. «Das Spiel zum Film», so der Titel des neuen Spiels ist gespickt mit vielen humorvollen Hinweisen auf Politik und Kultur. Die Mitglieder von Film Zentralschweiz konnten den Prototyp an der GV ausprobieren. Bis spät in der Nacht ist das neue Spiel in guter Stimmung ausgetestet worden. Im Sommer kann «das Spiel zum Film» von Interessierten unter redaktion@dasspielzum.film bezogen werden.

 

Generalversammlung von Film Zentralschweiz

Die Generalversammlung (GV) von Film Zentralschweiz findet am Dienstag, 14. Mai in der Hochschule Luzern – Design und Kunst statt.

Wir feiern dabei auch das zehnjährige Bestehen von Film Zentralschweiz mit einer besonderen Überraschung.

Wann: Dienstag, 14. Mai 18:00 Uhr

Wo: Hochschule Luzern – Design & Kunst, Viscosistadt, Emmenbrücke

Anschliessend Apéro und Grill

Alle Mitglieder und auch Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldung unter info@filmzentralschweiz.ch

«Nach dem Sturm» in den Kinos der Zentralschweiz

Der Dokumentarfilm «Nach dem Sturm» von Beat Bieri und Jörg Huwyler ist am 25. April im Bourbaki Luzern und im Chäslager Stans mit je einer Vorpremiere gestartet. Der Film läuft auch in Zug (Kino Seehof) und Altdorf (Cinéma Leuzinger). Ab Donnerstag, 9. Mai ist er auch in Schwyz (Mythenforum) und danach auch in Einsiedeln (Cineboxx) zu sehen.

In allen Zentralschweizer Kantonen kam es nach 1968 zu Aktionen des Aufbegehrens: in Nidwalden, Obwalden, Uri, Schwyz und Zug. Der lauteste Knall jedoch erschütterte Luzern: «Krawallorgie in Luzern» (Blick-Titelseite im Januar 1969). Was ist aus diesem Aufbruch, den damaligen Wortführern und ihren Gegenspielern, ein halbes Jahrhundert später geworden? «Nach dem Sturm» – ein filmisches Zeitgemälde aus dem Innern der Schweiz.

Hier geht’s zu den Berichten auf SRF (Schweiz aktuell und Regionaljournal).

Hier zum Bericht auf zentralplus.

Zentralschweizer Filme am «Vision du réel» (Nyon)

Am 50. Dokumentarfilmfestival Visions Du réel in Nyon (5.-13. April 2019) sind auch zwei Zentralschweizer Filme und ihre Macherinnen mit von der Partie.

«Amazonen der Grossstadt» von Thais Odermatt (Produktion Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und maximage) ist für das «Rough Cut Lab» eingeladen, gemeinsam mit drei anderen Kino-Dokumentarfilmen. Die Filme (im Rohschnitt-Stadium) werden dort von Experten beurteilt.

Der neue Film von Alice Schmid «Search For Tracks» (Auf Spurensuche) ist für die Sektion «Market Preview» ausgewählt worden. Visions du réel und SWISS FILMS stellen dort sechs neue Dokumentarfilme vor, die kurz vor der Fertigstellung sind.

Schweizer Filmpreis 2019 für «All Inclusive»

Der Kurzfilm «All Inclusive» von Corina Schwingruber Ilić (Freihändler Filmproduktion) gewann am Freitag, 22. März den Schweizer Filmpreis 2019 in der Kategorie Bester Kurzfilm. Aus der Zentralschweiz waren auch zwei weitere Filme nominiert: «Coyote» von Lorenz Wunderle (Produktion YK Animation) in der Kategorie bester Animationsfilm und «Hamama & Caluna» von Andreas Muggli (Produktion: Hochschule Luzern – Design & Kunst, Video) in der Kategorie bester Abschlussfilm.

Weitere Preise gingen an Abgänger der Hochschule Luzern – Design & Kunst. So gewann der  Anidoc «Chris the swiss» von Anja Kofmel (Absolventin der der HSLU-Animation) gleich drei Quartze. Bester Dokumentarfilm, beste Filmmusik (Marcel Vaid)  und bester Schnitt (Stefan Kälin). Den Quartz für den besten Animationsfilm konnte «Selfies» von Claudius Gentinetta entgegennehmen.

Herzliche Gratulation allen Preisträgerinnen und Preisträgern!

Hier gehts zur integralen Preisverleihung im Streaming.
Hier gehts zur vollständigen Gewinnerliste. Hier gehts zum Rückblick mit Interviews auf SRF.

Innerschweizer Filmpreis

Das Wochenende des Innerschweizer Filmpreises war ein voller Erfolg. An der stimmungsvollen Preisverleihung am Samstag, 9. März im Hotel Schweizerhof in Luzern haben 15 Preisträgerinnen und Preisträger ihre Preise und die Trophäen gutgelaunt entgegengenommen. Herzliche Gratulation allen Filmschaffenden! Volle Kinosäle an den Filmvorführungen und ein interessiertes Publikum beim Filmcafé. Am Wochenende vom 9./10. März konnten rund 1700 Eintritte in den Bourbaki-Kinos und im Stattkino gezählt werden (1500 für die Kinovorstellungen und 200 besuchten die Veranstaltungen im Filmcafé. Hier gehts zur Medienmitteilung mit allen Preisträgerinnen und Preisträger inkl. Preissummen. Hier gehts zur Bildergalerie.

Innerschweizer Filmpreis 9./10. März 2019

Rund um die Preisverleihung des Innerschweizer Filmpreises 2019 gibt es ein Filmfest für die ganze Region.

Alle ausgezeichneten Filme werden am Samstag, 9. und Sonntag, 10. März 2019 im Luzerner Stattkino sowie im Bourbaki je zweimal öffentlich aufgeführt. Die Filmschaffenden sind für anschliessende Gespräche anwesend. Hier geht’s zum Filmprogramm.

Eintritt 10 CHF (Tagesticket)
Hier geht’s zum Vorverkauf.

Am Samstag, 9. März, wird die Bourbaki Bar ausserdem zum Filmcafé. Film Zentralschweiz organisiert Filmtalks, Präsentationen und Begegnungen: Wir bieten die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Films zu werfen und die Perspektiven der regionalen Filmförderung zu diskutieren.

PROGRAMM FILMCAFÉ am Samstag, 9. März 2019

10.30 Uhr: Drohnenkameras: eine rechtliche und technische Herausforderung?

11.30 Uhr: Animation Luzern – Ausbildungsplatz Zentralschweiz, Startschuss für weltweite Erfolgsgeschichten

12.30 Uhr: Wozu Filmkritik?

13.30 Uhr: Begegnung mit Dokumentarfilmschaffenden und ihren Protagonistinnen

14.30 Uhr: Filmsounddesign auf neuen Wegen – Immersive Sound

Mehr Infos

16.00 Uhr Podiumsgespräch im Stattkino
«Wie geht es dem Zentralschweizer Film?»
Über den Stand und die Perspektiven einer stärkeren regionalen Filmförderung
Mit: Stefan Sägesser (Kulturbeauftragter Kanton Luzern), Luzius Wespe (Filmschaffender und Kopräsident Film Zentralschweiz), Brigitte Hofer (Filmproduzentin und Jurymitglied Innerschweizer Filmpreis), Marlene Müller (Informatikerin, Kantonsrätin und FDP-Präsidentin Kanton Schwyz)
Moderation: Monika Schärer

www.innerschweizerfilmpreis.ch

Drei Zentralschweizer Filme nominiert beim Schweizer Filmpreis

In der Nacht der Nominationen am Mittwoch, 30. Januar an den Solothurner Filmtagen sind drei Zentralschweizer Filme für den Schweizer Filmpreis 2019 nominiert worden!
«All inclusive» von Corina Schwingruber Ilić in der Kategorie bester Kurzfilm.
«Coyote» von Lorenz Wunderle in der Kategorie bester Trickfilm.
«Hamama & Caluna» von Andreas Muggli (Hochschule Luzern – Design & Kunst, Video) in der Kategorie bester Abschlussfilm.

Der Schweizer Filmpreis wird am 22. März in Genf verliehen. Hier gehts zur Liste aller Nominierten.

Herzliche Gratulation den Nominierten.

17 Zentralschweizer Filme an den Solothurner Filmtagen

Am Donnerstag eröffnen die Solothurner Filmtage (24.-31. Januar 2019). Dieses Jahr sind insgesamt 17 Filme mit Zentralschweizer Bezug ausgewählt für das Festival des Schweizer Films. Hier gehts zu unserem Flyer mit allen Spielzeiten. Alle Filme sind unten aufgeführt:

«All inclusive» von Corina Schwingruber Ilić, «Circuit» von Delia Hess, «Kuap»von  Nils Hedinger,, «Coyote»von  Lorenz Wunderle, «Mind Invaders» von Etienne Mory, Frederic Siegel, Kilian Vilim (Music-Clip), «Brother Move on» von Antshi von Moos, «Honour» von Frederic Siegel, «Walden» von Daniel Zimmermann, «Amur senza fin» von Christoph Schaub (Produktion Zodiac Pictures Ltd), «Glaubenberg» von Thomas Imbach, «Hamama & Caluma» von Andreas Muggli (Produktion Hochschule Luzern – Design & Kunst, Video), «Gewohnheit» von Nadine Widmer (Produktion Hochschule Luzern – Design & Kunst, Video), «Fürchtet euch nicht» von Kezia Zurbrügg, Philipp Ritler (Produktion Hochschule Luzern – Design & Kunst, Animation), «Caligo»von  Julia Kost, Naomi Erlich (Produktion Hochschule Luzern – Design & Kunst, Animation), «Elise» von Valentine Moser (Produktion Hochschule Luzern – Design & Kunst, Animation), «Concrete» von Luca Struchen, Pirmin Bieri, Nicolas Roth, Aira Joana (Produktion Hochschule Luzern – Design & Kunst, Animation), «Lachfalten» von Patricia Wenger (Produktion Hochschule Luzern – Design & Kunst, Animation)

Innerschweizer Filmpreis: Die Preisträger

Die Gewinner des 2. Innerschweizer Filmpreises der Albert Koechlin Stiftung stehen fest.

Ausgezeichnet werden zwölf Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme. Dazu gibt es drei Spezialpreise:

«All inclusive» (Regie Corina Schwingruber Ilić)

«Coyote» (Regie Lorenz Wunderle

«Köhlernächte» (Regie Robert Müller)

«Super Sonic Airglow» (Regie Stefan Davi/Davix)

«Die Kinder von Babel» (Regie Lena Mäder)

«Hamama & Caluma» (Regie Andreas Muggli)

«Living Like Heta» (Regie Isabella Luu)

«Ins Holz» (Produktion mythenfilm, Thomas Horat)

«Die chli Häx» (Produktion Zodiac Pictures, Lukas Hobi, Reto Schärli)

«Die göttliche Ordnung» (Produktion Zodiac Pictures, Lukas Hobi, Reto Schärli)

«Kuap» (Produktion, Trickproduktion Nils Hedinger)

«Das Leben vor dem Tod» (Produktion Voltafilm, Romana Lanfranconi)

Spezialpreise gehen an:

Christina Caruso für das Drehbuch von «Rue de blamage»

Corina Schwingruber für den Schnitt von «Rewind Forward»

Peter Freiburghaus, Schauspieler in «Lotto»

Herzliche Gratulation allen Preisträgerinnen und Preisträgern!

Hier geht’s zur Medieninfo.

Die feierliche Preisverleihung ist am Samstag, 9. März im Hotel Schweizerhof, Luzern.

Am Weekend vom 9./10. März werden alle Filme im Bourbaki/stattkino zweimal in Anwesenheit der Preisträger gezeigt. Dazu gibt es ein Filmcafé im Bourbaki mit Filmtalks, Begegnungen und Workshops.

innerschweizerfilmpreis.ch

FilmZ-Stamm mit Adrian Spring, Autor und Produzent der Webserie «Nr. 47»

Adrian Spring, der Luzerner Autor und Produzent der Webserie «Nr. 47» hat den Zürcher Fernsehpreis 2018 erhalten. (Bild oben: Adrian Spring (mit Urkunde) und seine Crew). Am Montag, 10. Dezember ist er zu Gast an unserem FilmZ-Stamm und gibt Auskunft über seine Erfahrungen als Autor, Produzent und Initiant der erfolgreichen Webserie für ein junges Publikum, welche das Schweizer Fernsehen SRF dieses Jahr lanciert hat. Die erste und die zweite Staffel der Serie sind sowohl auf www.youtube.com/nr47 verfügbar wie auf SRF.

Was unterscheidet eine Webserie von einer «klassischen» Serie – inhaltlich und produktionell? Wieso ist er überzeugt, dass ein Autor eine solche Produktion von A bis Z begleiten muss?

Ort: SRF-Regionalstudio, Inseliquai 8, 6005 Luzern, 2. Stock
Zeit: 19 Uhr

Nach dem Besuch im SRF-Studio geht es weiter zum Apéro oder Abendessen im Restaurant Cha cha (Bürgenstrasse 3) gleich nebenan.

Anmeldung erwünscht bis Donnerstag, 6.12. Hier anmelden.

Innerschweizer Filmpreis: Jetzt einreichen!

Der Innerschweizer Filmpreis wird 2019 zum zweiten Mal vergeben. Filmschaffende (Regie) und Produktionsfirmen mit gesetzlichem Wohn-/Geschäftssitz in den Kantonen Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, oder Uri meldet eure Filmproduktionen an!

Alle Formen (Dokumentarfilme, Spielfilme, Animationsfilme, Experimentalfilme, Lang- und Kurzfilme) mit Produktionsjahr 2017 und 2018 können eingereicht werden.

Eine Fachjury vergibt, verteilt auf 12 Produktionen, Preise der Anerkennung und Unterstützung zur kontinuierlichen Weiterarbeit. Der Maximalbetrag pro Produktion beträgt CHF 50‘000.-.

Spezialpreise: zusätzliche CHF 15‘000.- pro Produktion werden an drei Personen vergeben, die 2017 & 2018 an Filmen (national oder international) mitwirkten (wie bspw. Kamera, Drehbuch, Schnitt) und ihren gesetzlichen Wohnsitz in einem der genannten Kantone haben.

Eingabeschluss: 30. November 2018

Die Innerschweizer Filmpreise werden am 9. März 2019 in Luzern verliehen. Am Wochenende vom 9./10. März gibt es ein Rahmenprogramm mit Podiumsgesprächen und Diskussionen an dem alle prämierten Filme vorgeführt werden.

Ausschreibung und Teilnahmebedingungen hier.