Autor: Simon König

«Nachts sind alle Katzen grau» nominiert für den europäischen Filmpreis

Der Zentralschweizer Dokumentarfilm «Nachts sind alle Katzen grau» von Lasse Linder ist für den europäischen Filmpreis (European Film Award) 2020 nominiert in der Kategorie «bester Kurzfilm». Der Kurzfilm ist die Abschlussarbeit von Lasse Linder an der Hochschule Luzern – Design & Kunst im Bachelor Video, co-produziert vom Schweizer Fernsehen SRF. Der Preis wird in einem Live-Stream am Donnerstag, 10. Dezember, 20:00 Uhr verliehen.

Seit seiner Premiere am Filmfestival Locarno im August 2019 ist der Film weltweit an über hundert Festivalsgezeigt worden und hat vierzehn Preise gewonnen. Darunter den EFA-Preis am Sarajevo Film Festival, welcher ihm die Nomination am europäischen Filmpreis brachte, sowie den Preis für den besten Dokumentarfilm am Filmfestival Tampere (Finnland), der ihn zur Teilnahme bei den Oscar berechtigt.

Die international erfolgreiche Produktion hat mit SND Films auch einen World Sales, der den Film schon in verschiedene Territorien verkaufen konnte. So wurden die Ausstrahlungsrechte des Films bis jetzt unter anderem von TV-Stationen und Streaming-Plattformen in den USA, Kanada, sowie den Niederlanden gekauft.

Die Nominierten für die höchste europäische Auszeichnung sind in einem zweistufigen Verfahren bestimmt worden. 24 Kurzfilme haben ihren Weg auf die Shortlist gefunden durch einen Preis an einem bedeutenden Filmfestival. Diese Festivals haben sich auf fünf Nominationen geeinigt, welche am 10. November von der European Film Academy bekanntgegeben wurden. Die 3800 Mitglieder der europäischen Filmakademie – Filmprofis aus ganz Europa – bestimmen nun die Gewinnerinnen und Gewinner der europäischen Filmpreise in allen Kategorien.

Die Gala, die im isländischen Reykjavik für den 12. Dezember geplant war, fällt wegen der Covid-19-Pandemie aus. Die Verleihung des europäischenFilmpreises findet dieses Jahr in einem Live-Stream statt, welcher an fünf Tagen zwischen 8.-12. Dezember jeweils um 20 Uhr durchgeführt wird, unter dem Titel «The EFA’s at eight» («Die Europäischen Filmpreise um acht»).

Die Verleihung des Kurzfilmpreises ist am Donnerstag, 10. Dezember, 20:00 Uhr, mit der Teilnahme der Nominierten via Live-Videokonferenz. Der Live-Stream ist für alle Interessiertenzugänglich unter www.europeanfilmawards.eu

«Nachts sind alle Katzen grau» porträtiert einen Mann, der mit seinen zwei Katzen zusammenlebt. Er stellt das Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit von Menschenund Tierenin den Fokus.

Auch in der Kategorie «Bester Dokumentarfilm» ist dieses Jahr ein Schweizer Film nominiert. Es ist «Saudi Runaway» von Susanne Regina Meures.

Vor drei Jahren war der Luzerner Matteo Gariglio mit «En la Boca» nominiert für den europäischen Filmpreis 2017 in der Kategorie bester Kurzfilm.

Herzliche Gratulation Lasse Linder und seiner Crew!

«Kühe auf dem Dach» im Kino

Der Dokumentarfilm «Kühe auf dem Dach» (Aldo Gugolz) läuft ab 26. November in den Schweizer Kinos.
Der etwas andere Alpfilm eine Co-Produktion zwischen Rough Cat Lugano und Revolumenfilm, Luzern führt uns auf eine Alp im Onsernonetal: Was geschah hier? Vor der imposanten Kulisse der Tessiner Alpen, entpuppt sich Aldo Gugolz‘ Film als detailreiche Gratwanderung zwischen Kriminalfall und feinfühligem Portrait eines jungen Landwirten.
Der neue Dokumentarfilm von den Machern von «Rue de Blamage» hat am Vision du réel, Nyon dieses Jahr schon den Preis für den innovativsten Schweizer Film gewonnen.

Vier Kurzfilmprojekte unterstützt

Zum sechsten Mal fand der Ideen-Wettbewerb für Kurzfilme der Albert Koechlin Stiftung statt (Innerschweizer Nachwuchs-Kurzfilm-Wettbewerb). Die Jury hat in der ersten Runde vier Zentralschweizer Kurzfilm-Exposés ausgewählt und zur Weiterbearbeitung prämiert.

Jeweils 15’000 Franken für die Weiterentwicklung zur Produktionsreife erhalten:

Matteo Gariglio für «Perlen» (Dokfilm)

Delia Hess für «On hold» (Animationsfilm)

Mirjam Landolt für «Eine führt zur Anderen» (Dokfilm)

Manuel Viktor Troxler für «Echokammer» (Dokfilm)

Einer der vier Filmprojekte erhält in der zweiten Runde Unterstützung im Wert von 50’000 Franken für die filmische Umsetzung.

Hier gehts zur Medienmitteilung der Albert Koechlin Stiftung.

Herzliche Gratulation allen Filmschaffenden. Wir sind gespannt auf die Filme!

Zentralschweizer Filme an den Zuger Filmtagen

Zuger Filmtage

Auch die Zuger Filmtage (20.-24. Oktober) finden wieder im Kino statt vom. Das ist toll. Dieses Jahr sind drei lange Kinofilme mit Zentralschweizer Bezug für das junge Festival ausgewählt.

Als Eröffnungsfilm am Dienstag, 20. Oktober ist «Kühe auf dem Dach» von Aldo Gugolz programmiert. Der neue Dokumentarfilm von den Machern von «Rue de Blamage» hat am Vision du réel, Nyon dieses Jahr schon den Preis für den innovativsten Schweizer Film gewonnen.

Gespannt darf man auch sein wie der Dokumentarfilm der gebürtigen Zugerin Luzia Schmid in ihrer Heimatstadt ankommt. «Der Ast auf dem ich sitze» thematisiert die Zuger Steuerpolitik und ihre globalen Auswirkungen.

Am Freitag, 23. Oktober läuft «Wanda, mein Wunder» (Bettina Oberli), produziert von Zodiac Pictures. Davor, 18 Uhr organisiert Film Zentralschweiz ein Werkstattgespräch mit der Dokumentarfilmerin Claudia Steiner, welche Einblick gibt in die Entstehung ihres neuen Dokumentarfilms im Ägerital.

14 Kurzfilme von jungen Filmschaffenden, darunter auch viele Zentralschweizer, welche jeweils im Vorprogramm der Langfilme gezeigt werden runden das Programm ab. Eine Jury kürt die Gewinner der goldenen Kirsche, welche am Samstag verliehen wird.
Hier gehts zum Programm.
Mitglieder von Film Zentralschweiz erhalten den Festivalpass zum vergünstigten Preis von CHF 40.- anstatt CHF 50.-

Zentralschweizer Filme am Zurich Film Festival

Vier Filme mit engem Bezug zur Zentralschweiz werden im Rahmen des Zurich Festivals gezeigt.

«Wanda, mein Wunder» (Bettina Oberli), produziert von Zodiac Pictures ist Eröffnungsfilm des Festivals. 

«Eden für jeden» (Regie Rolf Lyssy) produziert von Atlantis Pictures Ltd (Ebikon) in Co-Produktion mit dem Schweizer Fernsehen SRF feiert seine Premiere ebenfalls im Rahmen des Zurich Film Festivals.

«Der Ast auf dem ich sitze» (Luzia Schmid) produziert von Dschoint Ventschr und Bildersturm Filmproduktion, in Co-Produktion mit ZDF/3sat und SRF, über die  Zuger Steuerpolitik, läuft als Special Screening.

«Spagat» von (Christian Johannes Koch) produziert von Cognito Film, der in Sursee und Umgebung gedreht wurde, feiert seine Schweizer Premiere am ZFF.

Preise für Zentralschweizer Filme am «Upcoming Filmmakers»

Upcoming Filmmakers 2020 - Die Preisträger

Am Samstag, 19. September ging mit der Preisverleihung das 17. Upcoming Filmmakers Festival im Bourbaki Luzern zu Ende.

Die dreiköpfige Jury hat insgesamt neun Preise vergeben, darunter sind vier Zentralschweizer Filme:
«The Lonely Orbit» von Frederic Siegel (Produktion Team Tumult) Luzerner Filmpreis 2020 – 2. Rang CHF 2’000.
«Tetra Lili» von Sara Čolic (HSLU – Video) Publikumspreis 2020 CHF 500
«Nachts sind alle Katzen grau» von Lasse Linder (HSLU-Video) Spezialpreis 2020 – Best Romance CHF 500.
«Das Leben ist eines der Leichtesten» von Marion Nyffenegger Spezialpreis 2020 – Herausragender Genre-Mix CHF 500.

Herzliche Gratulation allen Preisträgerinnen und Preisträgern!

Upcoming Filmmakers am 19. September in Luzern

Diesen Samstag, 19.9. findet das Upcoming Filmmakers – Festival in Luzern statt.
Insgesamt 25 Schweizer Kurzfilme von jungen Filmschaffenden bis 30 Jahren sind im Programm.
Wer holt dieses Jahr den Luzerner Filmpreis?
Im Wettbewerb sind auch folgende Zentralschweizer Filme:
«Das Leben ist eines der Leichtesten» von Marion Nyffenegger (HSLU-Animation)
«The Edge von Zaide Kutay (HSLU-Animation)
«Schweinerei» von Vera Falkenberg (HSLU-Animation)
«The Lonely Orbit» von Frederic Siegel (Team Tumult)
«Martina hinter den Bergen» von Taina Lopez (HSLU-Video)
«Nachts sind alle Katzen grau» von Lasse Linder (HSLU-Video)
«Kinder unserer Zeit» von Jules Claude Gisler (HSLU-Video)
«Tetka Lili» von Sara ČoliĆ (HSLU-Video)
«Movimento Invisibile» von Gianfranco Bastianelli (HSLU-Video)
An einem Podiumsgespräch mit Selin Dettwiler und Ana Scheu zum Thema «Zuflucht – neue Welten» diskutiert Maximilian Preisig über Verantwortung von Filmschaffenden.
In der dreiköpfigen Jury sitzen  Romana Lanfranconi (Produzentin und Regisseurin bei Voltafilm), Michèle Flury (Filmschaffende) und Alan Matti (Filmjournalist).
Hier gehts zum Interview mit Jury-Mitglied Romana Lanfranconi im Anzeiger Luzern. Titel: «Förderung würde sich lohnen»

Endlich kommt Bewegung in die abgebrochene Diskussion zur regionalen Filmförderung

Anfrage im Kantonsrat Luzern zur Filmförderung

Film Zentralschweiz, der Verband der professionellen Filmschaffenden, freut sich, dass die Politik das Potenzial der hiesigen Filmbranche endlich wahrnimmt. Mit der «Anfrage über die Weiterführung und Stärkung der Filmförderung» von Jim Wolanin (FDP) im Luzerner Kantonsrat kommt das drängende Thema auf die politische Agenda.

Film Zentralschweiz begrüsst die «Anfrage über die Weiterführung und Stärkung der Filmförderung» von Jim Wolanin (FDP). Diese ist breit abgestützt und wurde von Vertreterinnen und Vertretern aller Parteien mitunterzeichnet. Sie erkennen das wirtschaftliche und kulturelle Potenzial der Filmbranche, welche sich im Zuge der Digitalisierung als Zukunftsbranche etabliert.

Seit über zehn Jahren engagiert sich Film Zentralschweiz gemeinsam mit den Kulturbeauftragten der Zentralschweizer Kantone für eine Verbesserung der Filmförderung. Mehrere interkantonale Konzepte und Studien zur Stärkung der Filmförderung sind nicht umgesetzt worden, obwohl der Handlungsbedarf für ein adäquat finanziertes Fördergefäss unbestritten ist.

Nun kommt wieder Bewegung in die lange unterbrochene Diskussion. Luzius Wespe, Co-Präsident von Film Zentralschweiz: «Wir freuen uns, dass Kantonsrätinnen und Kantonsräte aus allen Parteien den Vorstoss mittragen.» Diese betonen in der Anfrage an den Regierungsrat auch, dass der Kanton Luzern bereits gute Voraussetzungen für einen starken Filmwerkplatz bietet. Mit den erfolgreichen Filmausbildungsgängen an der Hochschule Luzern sowie einer engagierten Filmbranche, welche überregional wahrgenommen wird*, ist ein solides Fundament vorhanden, welches nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden soll. Mit einer gezielten Investition kann so eine zukunftsträchtige und wachsende Kulturbranche nachhaltig gefördert werden.

*Drei Beispiele der erfolgreichen Zentralschweizer Filmproduktion: Der Kurz-Dokumentarfilm «Das Spiel» von Roman Hodel (Weltpremiere am Filmfestival Venedig 2020, gefolgt vom TIFF Toronto). Der Animationsfilm «Lachsmänner» von Veronica L. Montaño (Preis für das beste Nachwuchstalent am Filmfestival Locarno 2020). Der Spielfilm «Die göttliche Ordnung» (Produktion Zodiac Pictures), der in über 50 Länder weltweit verkauft wurde und offizieller Schweizer Beitrag bei den Oscars 2018 als bester fremdsprachiger Film war.

Die Details mit allen Mitunterzeichnerinnen und Mitunterzeichnern entnehmen Sie dem Vorstoss.

«Hexenkinder» im Kino ab 17. September

Am Donnerstag, 17. September läuft Hexenkinder von Edwin Beeler in den Kinos der Deutschschweiz an.

Die ersten Filmkritiken sind gut. Auch Altmeister Fredi M. Murer hat sich schon geäussert: «Was hat Edwin Beeler mit Hexenkinder wieder für einen unmenschlich menschlichen Film auf die Leinwand gezaubert. Dieser starke und gleichzeitig sehr intime Film ist durchwegs getragen von magischen Landschaften und szenischen Sequenzen von einer authentischen Intensität.»

Dieses Wochenende sind die Vorpremieren des neuen Dokumentarfims in Anwesenheit des Filmemachers und der Protagonisten.

«The Edge» gewinnt New Swiss Talent am Fantoche

Fantoche 2020_Preisverleihung

Der Masterfilm «The Edge» von Zaide Kutay, Géraldine Camkisar aus der Hochschule Luzern – Design & Kunst  gewinnt am Fantoche, internationales Festival für Animationsfilm den Preis für das New Swiss Talent. Der Abschlussfilm wurde co-produziert von Ursula Ulmi.
Herzliche Gratulation!

Die Verleihung fand am Sonntag, 6. September in Baden statt.

Insgesamt waren sieben weitere Filme aus der Zentralschweiz für die aktuelle Ausgabe von Fantoche nominiert.

  • «Megamall»vonAline Schoch, (Produktion: HSLU)
  • «IHR» von Amélie Cochet und Louis Möhrle (Produktion: HSLU)
  • «Alleswasichberühre»von Marion Täschler (Produktion: HSLU)
  • «Golema» von Geena Gasser und Amon Zucker (Produktion: HSLU)
  • «LU» von Lara Perren, Anna Lena Spring, Luisa Zürcher (Produktion: HSLU)
  • «Lachsmänner» Veronica L. Montaño, Manuela Leuenberger, Joel Hofmann, (Produktion YK Animation, Bern)
  • «Der kleine Vogel und die Bienen» Lena von Döhren, CH 2020, 4’30“ (Produktion: Schattenkabinett, GmbH, Bern)

Filmkomponist Fabian Römer erhält Innerschweizer Kulturpreis

Der Innerschweizer Kulturpreis geht dieses Jahr an den Schwyzer Filmkomponisten Fabian Römer. Fabian Römer ist in Freienbach (SZ) aufgewachsen und lebt heute in München. Er hat mehr als 250 Fernseh- und Kinofilme vertont darunter den TV-Zweiteiler «Gotthard», «Papa Moll» oder verschiedene Tatort-Folgen.

Die Preisverleihung findet am 5. September in der Cinéboxx Einsiedeln statt.

Hier gehts zum Interview in der Luzerner Zeitung.

Herzliche Gratulation Fabian Römer.

Filmkomponist Fabian Römer erhielt Innerschweizer Kulturpreis

Der Innerschweizer Kulturpreis ging dieses Jahr an den Schwyzer Filmkomponisten Fabian Römer. In der feierlichen Preisverleihung am 5. September in der cineboxx Einsiedeln ist der renommierte Filmkomponist geehrt worden. Fabian Römer lebt heute mit seiner Familie in München, hat aber immer wieder Filme aus der Zentralschweiz vertont, wie zum Beispiel den TV-Zweiteiler «Gotthard» oder den Kinofilm «Papa Moll».
Der Schwyzer Regierungsrat Michael Stähli betonte in seinem Grusswort die gesellschaftliche und kulturelle Relevanz des Mediums Film. Filmförderung durch die öffentlich Hand sei unabdingbar.

Fabian Römer bedankte sich in einer herzlichen Rede für den Preis und betonte die Wichtigkeit seiner musikalischen Anfänge in der GYSKO, Pfäffikon, einem umgenutzten Fabrikgelände. Ohne diesen Freiraum in seiner Jugend, hätte er seinen Weg nie eingeschlagen. Er würde gerne mehr in seiner Heimat arbeiten, und hofft, dass die lebendige Filmszene endlich den finanziellen Rückhalt erhält, den sie verdient.

Herzliche Gratulation Fabian Römer.

Bild v.l.n.r. Niki Reiser (Laudator), Fabian Römer (Preisträger), Michael Stähli (Regierungsrat Kanton Schwyz).
Foto: Christina Teuber, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Zentralschweizer Weltpremiere am Filmfestival Venedig

Der Kurzfilm «Das Spiel» des Luzerners Roman Hodel feiert in Venedig im Rahmen der 77. Mostra Internazionale d’Arte Cinematografica (2.-12.9.2020) seine Weltpremiere. Der neue Dokumentarfilm ist als einzige Schweizer Produktion ausgewählt für den Wettbewerb der prestigeträchtigen Sektion Orizzonti.

Der 17-minütige Dokumentarfilm von Roman Hodel über den Schiedsrichter Fedayi San entstand in Koproduktion zwischen Ensemble Film und dem Schweizer Radio und Fernsehen. Mit dem Schweizer Schiedsrichter Fedayi San erleben wir die Höhen und Tiefen eines Fussballspiels und erfahren, was es bedeutet sich auf dem Feld Respekt zu verschaffen und die Energie eines ganzen Stadions zu dirigieren. Gedreht wurde im Stade de Suisse bei einem Super-League-Spiel zwischen BSC Young Boys und dem FC Lugano.
Die 77. Mostra internazionale d’Arte cinematografica, wie das älteste Filmfestival der Welt mit vollem Namen heisst, ist eines der drei wichtigsten Filmfestivals der Welt (gemeinsam mit der Berlinale und Cannes). Es ist das erste grosse Festival, welches trotz des andauernden Ausnahmezustandes vor Ort stattfinden wird. Der Film ist einer von 12 Kurzfilmen im Wettbewerb, diese wurden aus über 1200 Einreichungen ausgewählt.

Roman Hodel, der 2014 die Hochschule Luzern – Design & Kunst abgeschlossen hat, wird gemeinsam mit der Produzentin Franziska Sonder, dem Protagonisten Fedayi San, sowie Crew-Mitgliedern seinen Film in Venedig vorstellen und freut sich schon darauf: «Es ist zurzeit alles andere als selbstverständlich, gemeinsam einen Film schauen zu können. Deshalb freut es mich sehr, dass wir im fussballbegeisterten Italien an diesem renommierten Filmfestival die Weltpremiere von «Das Spiel» feiern dürfen.»
«Das Spiel» gewann 2017 den Projektwettbewerb «Innerschweizer Kurzfilmpreis», der Albert Koechlin Stiftung welcher ein wichtiger Beitrag ist zur Stärkung des Zentralschweizer Filmschaffens.
Herzliche Gratulation der ganzen Crew.

«Lachsmänner» gewinnt Preis für bestes Nachwuchstalent in Locarno

Am 73. Filmfestival Locarno gewinnt die Luzerner Filmemacherin Veronica L. Montaño mit dem Animationsfilm «Lachsmänner» (Produktion YK Animation) den Preis für das beste Nachwuchstalent.

Die Filmemacherin erhält den Jurypreis der Kurzfilmsektion pardi di domani gemeinsam mit Manuela Leuenberger und Joel Hofmann. Alle drei sind Alumni der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Der Film war ihre erste eigene Produktion nach der Ausbildung. Im 6-minütigen Animationsfilm schwimmen fünf Lachsmänner stromaufwärts um sich dort fortzupflanzen. Eine fantasievolle und witzige Parodie auf Geschlechterklischees.

Schon zum vierten Mal seit 2016 geht ein Preis von Locarno in die Zentralschweiz. Letztes Jahr hat Dejan Barac mit «Mama Rosa» den pardino d’oro gewonnen. 2017 holte Justin Stoneham mit «Rewind Forward» den Preis, und 2016 erhielt «Die Brücke über den Fluss» von Jadwiga Kowalska die begehrte Trophäe.

Wegen der Corona-Pandemie fand das Locarno Festival dieses Jahr in reduziertem Umfang statt. Einzig der Kurzfilmwettbewerb «pardi di domani» wurde vollständig durchgeführt. Die Filme konnten weltweit online visioniert werden. Dazu gab es Vorführungen der Kurzfilmprogramme in zwei Kinos in Locarno, bei welchem die Schweizer Filmschaffenden ihre Filme live vorgestellt haben.

Hier gehts zur Medienmitteilung von Locarno

Herzliche Gratulation!

Zentralschweizer Filme in Locarno und am Fantoche

An der Spezial-Ausgabe des Filmfestival Locarno und am Animationsfilmfestival Fantoche (1.-6. September) sind junge Zentralschweizer Filmschaffende gut vertreten.

Zwei neue Animationsfilme aus der Zentralschweiz sind für den Kurzfilm-Wettbewerb «Pardi di domani» des Locarno Festival ausgewählt worden. «Megamall» von Aline Schoch, Bachelor-Abschluss der Hochschule Luzern – Design & Kunst feiert seine Weltpremiere in Locarno und «Lachsmänner» der Luzernerin Veronica L. Montaño in Zusammenarbeit mit Manuela Leuenberger und Joel Hofmann ist ebenfalls im Rennen um den pardino d’oro. Das Locarno Festival findet wegen der Pandemie nicht in seiner gewohnten Form statt. Die Wettbewerbsfilme werden online vorgeführt.

«Ein Stück Himmel» von Michael Koch (Produktion Hugo Film, Zürich) ist einer von zehn Schweizer Langfilmen, die für die Sektion The Films After Tomorrow ausgewählt wurden. Der Filmdreh des Spielfilms in den Urnen Alpen (Isenthal) mit vielen Darstellern aus der Zentralschweiz musste Corona-bedingt abgebrochen werden. Mit dieser neuen Sektion, die für das diesjährige Festival eingeführt wurde, will das Filmfestival Locarno Filmschaffende unterstützen deren Projekte wegen der Pandemie ins Stocken geraten sind.

Fantoche feiert das Animationsfilmschaffen

Das erste Filmfestival der Schweiz, das nach dem Lockdown wieder physisch stattfinden kann ist das internationale Festival für Animationsfilm Fantoche in Baden (1. – 6. September 2020). Im Schweizer Wettbewerb sind insgesamt acht Zentralschweizer Produktionen vertreten.

Ausder Hochschule Luzern – Design & Kunst sind sechs Filme im Rennen um einen Preis am wichtigsten Animationsfilmfestival der Schweiz. Dazu kommen zwei Animationsfilme von Luzerner Filmemacherinnen.

Sechs weitere Produktionen sind von Alumni der Hochschule Luzern – Design & Kunst, welche die Zentralschweiz nach der Ausbildung verlassen haben. Damit unterstreicht die Talentschmiede aus Luzern/Emmenbrücke ihren nachhaltigen Einfluss auf die Schweizer Filmszene.

Zentralschweizer Filme in Locarno:

  • «Megamall» vonAline Schoch, (Produktion: HSLU)
  • «Lachsmänner» Veronica L. Montaño, Manuela Leuenberger, Joel Hofmann, (Produktion YK Animation, Bern)
  • «Ein Stück Himmel» von Michael Koch (Produktion Hugo Film, Zürich)

Zentralschweizer Filme am Fantoche:

  • «Megamall»vonAline Schoch, (Produktion: HSLU)
  • «IHR» von Amélie Cochet und Louis Möhrle (Produktion: HSLU)
  • «Alleswasichberühre»von Marion Täschler (Produktion: HSLU)
  • «Golema» von Geena Gasser und Amon Zucker (Produktion: HSLU)
  • «LU» von Lara Perren, Anna Lena Spring, Luisa Zürcher (Produktion: HSLU)
  • «The Edge» von Zaide Kutay, Géraldine Cammisar (Produktion: HSLU)
  • «Lachsmänner» Veronica L. Montaño, Manuela Leuenberger, Joel Hofmann, (Produktion YK Animation, Bern)
  • «Der kleine Vogel und die Bienen» Lena von Döhren, CH 2020, 4’30“ (Produktion: Schattenkabinett, GmbH, Bern)

Medienmitteilung vom Locarno Film Festival, 13. Juli 2020
Medienmitteilung Fantoche, 9. Juli 2020

Zentralschweizer Filme an Openair Kinos

So eng wie auf dem Bild, wird man dieses Jahr nicht an Freiluftkinos sitzen, aber es finden viele Openair Kinos statt in der Zentralschweiz.

Am Openair Kino Luzern sind folgende Zentralschweizer Filme zu sehen:

«Die Rückkehr der Wölfe» Live zu Gast : Thomas Horat am Dienstag, 21. 7.2020
«Das Rössli, die Seele eines Dorfes»  Live zu Gast : Erich Langjahr am Dienstag, 28.07.2020
«Der Wildheuer» – Live zu Gast : Beat Bieri am Dienstag, 04.08.2020
«Spitteler Reloaded»  Live zu Gast Jörg Huwyler am Sonntag, 16.08.2020

Openair Kino Zug

«Die Rückkehr der Wölfe» Live zu Gast : Thomas Horat am Freitag, 21. 8.2020

Openair Kino Schloss Heidegg

«Die Rückkehr der Wölfe» Live zu Gast : Thomas Horat am Montag, 3.8.2020

Weitere Vorführungen siehe Überblick Movies.ch.

Filmstamm: Covid-Entschädigungen

Filmstamm Film Zentralschweiz

Für Mitglieder. Den ersten Filmstamm nach der grossen Pause widmen wir dem Thema der Stunde: Covid-19-Unterstützungsmassnahmen für Filmschaffende.

Welche Möglichkeiten gibt es noch für Betroffene? Ausfallentschädigung? Erwerbsausfall-Entschädigung? oder Kurzarbeit? Was genau muss beachten wer Nothilfe beantragt?

Zum Start wird uns Gianluca Pardini (Geschäftsleitung IGKultur Luzern) im Clubraum des Café Parterre kurz über den Stand der Dinge in Sachen Covid-19-Entschädigungen der verschiedenen Stellen informieren:

  • Welche Covid-19-Entschädigung kann man jetzt noch erwarten? – konkrete Übersicht der Unterstützungsmassnahmen für Filmschaffende (Stand 30. Juni)
  • Was läuft politisch? – Wie geht es weiter mit der COVID-Verordnung Kultur des Bundes? Welche Beiträge sind von den Zentralschweizer Kantonen zu erwarten? Welche Aussicht auf Verlängerung der Covid-19-Massnahmen hat die Filmbranche? Wo laufen die Fäden der Kulturlobby zusammen?

Anschliessend informeller Austausch im Parterre.

Ein lesenswerter Artikel dazu mit aktuellen Informationen und Zahlen zur Situation der Ausfallentschädigung im Kanton Luzern auf zentralplus.(29.6.2020)

Zeit & Ort:
Dienstag, 30. Juni 2020
18:30 Uhr
Café Parterre, Mythenstrasse 7, 6003 Luzern
1. Teil: Inputreferat Gianluca Pardini 18:30 – 19:00 Uhr
im Clubraum (Parterre)
2. Teil: Austausch
(bei schönem Wetter auf der Terrasse)
Der Anlass ist exklusiv für Mitglieder von Film Zentralschweiz.

Corona-Schutzkonzept-Info:
Da wir uns als Gruppe in einem Restaurant treffen, gibt es gemäss kantonaler Behörde und aktuellem Schutzkonzept einen Hinweis. Alle Anwesenden müssen ihre Kontaktdaten hinterlassen. Falls jemand in den Tagen nach dem Filmstamm positiv getestet wird, werden alle anwesenden Personen informiert, was Quarantäne für einzelne zur Folge hätte.

GV von Film Zentralschweiz

Die Mitglieder von Film Zentralschweiz haben ihre Generalversammlung am 9. Juni in digitaler Form abgehalten. An der Videokonferenz wurde der sechsköpfige Vorstand wiedergewählt.

Das Grusswort des neuen politischen Beirats von Film Zentralschweiz hat Helene Meyer-Jenni (SP-Kantonsrätin aus Kriens) gehalten. Sie hat betont, wie wichtig das bewegte Bild und deren professionelle Produktion ist. Der neugeschaffene Beirat mit Mitgliedern aus allen Parteien und allen sechs Zentralschweizer Kantonen, werde die Anliegen von Film Zentralschweiz in die Politik tragen und sich für eine Verbesserung der Herstellungsbedingungen in der Region einsetzen.

Jahresbericht Film Zentralschweiz 2019

Lockdown-Lockerung: Veranstaltungen bis 300 Personen wieder erlaubt

Ab 6. Juni sind Veranstaltungen mit 300 Personen wieder erlaubt. Das gilt auch für Kinos und Openair-Veranstaltungen. Schutzkonzepte sind Bedingung für alle Einrichtungen und Veranstaltungen.  Das Versammlungsverbot im öffentlichen Raum wird zum 30. Mai gelockert: Neu sind Zusammenkünfte von bis zu 30 statt wie bislang 5 Personen erlaubt.

Der Bundesrat hat am 27. Mai diese Lockerungsmassnahmen bestimmt.
Hier gehts zur Medienmitteilung des Bundesrats

Was genau erlaubt ist und unter welchen Bedingungen ist hier im Detail notiert:
FAQ zu den Lockerungsschritten