Autor: Simon König

GV Film Zentralschweiz

Am 20. Juni trafen sich die Mitglieder von Film Zentralschweiz zur Generalversammlung (GV). Gut besucht, mit einem schönen Apéro und Grill auf der sonnigen Terrasse der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Herzlichen Dank an alle die gekommen sind, mitdiskutiert und angepackt haben.
Fotos: Nikola Ilic

Generalversammlung von Film Zentralschweiz

Die Generalversammlung (GV) von Film Zentralschweiz findet am Montag, 20. Juni in der Hochschule Luzern – Design und Kunst statt.

Wann: Dienstag, 20. Juni 18:30 Uhr
Wo: Hochschule Luzern – Design & Kunst, Viscosistadt, Emmenbrücke

Anschliessend zwei brandneue Überraschungsfilme und Apéro / Grill

Alle Mitglieder und auch Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldung unter info@filmzentralschweiz.ch

Ja zum Filmgesetz am 15. Mai

Internationale Streamingplattformen wie Netflix, Amazon Prime oder Disney+ und ausländische Fernsehsender wie Sat1, Pro7 oder RTL verdienen in der kaufkräftigen Schweiz sehr viel Geld. Die Abonnementspreise sind im Vergleich mit anderen europäischen Ländern sehr hoch.
Heute fliessen all diese Einnahmen ins Ausland. Mit dem neuen Filmgesetz soll zumindest ein kleiner Anteil von 4% in der Schweiz reinvestiert werden.
Das stärkt den Filmproduktionsstandort Schweiz. Davon profitiert auch die regionale Filmbranche und ihre Zulieferer: insbesondere der Tourismus, die Hotellerie und Gastronomie sowie lokale Handwerksbetriebe.
Mehr Informationen auf der Kampagnenwebsite: https://www.ja-zum-filmgesetz.ch

«Paracelsus» von Erich Langjahr jetzt im Kino

Der neue Dokumentarfilm von Erich Langjahr «Paracelsus Ein Landschaftsessy» kommt nach seiner Weltpremiere am Zurich Film Festival in die Kinos.

Quer durch die Schweiz gibt es Spezialvorführungen des Films in Anwesenheit der Filmschaffenden.

Zur Zeit der Renaissance hat der in Einsiedeln geborene Arzt und Naturphilosoph Theophrastus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus, eine Ausstrahlung mit kosmopolitischen Dimensionen. Der Essayfilm gewährt Einblicke jenseits des Akademischen und erweckt in schönen Landschaftsbildern Paracelsus’ Welt zwischen Natur und Volkskunde zum Leben.

Die Luzerner Zeitung: «Das Roadmovie  über Paracelsus beginnt in der Innerschweiz»
Hier geht’s zu den Kinos und Spielzeiten

Kinostart von Dokumentarfilm «Dida»

Der Dokumentarfilm «Dida» von Nikola Ilić, Corina Schwingruber Ilić kommt am 24. März in die Kinos. Nach seiner erfolgreichen Festivaltour ist er nun schweizweit in den Kinos zu sehen.
Dazu ist der Film in zwei Kategorieen für den Schweizer Filmpreis nominiert: Bester Dokumentarfilm, beste Filmmusik.
Herzliche Gratulation!

Zentralschweizer Filme an den 57. Solothurner Filmtagen

Drei Dokumentarfilme, zwei Spielfilme und sieben Kurzfilme aus der Zentralschweiz sind an den Solothurner Filmtagen (19.-26. Januar 2022) programmiert. Die Werkschau des Schweizer Films findet dieses Jahr wieder vor Ort, in den Kinos statt, nachdem letztes Jahr das gesamte Festival online stattgefunden hat.

Hier eine Übersicht über die Zentralschweizer Filme, die an den Solothurner Filmtagen gezeigt werden.

«Dida», Dokumentarfilm (Corina Schwingruber Ilić, Nikola Ilić)
«Durch Schnitt», Dokumentarfilm von Pablo Callisaya
«Mitholz», Dokumentarfilm von Theo Stich
«Und morgen seid ihr tot», Spielfilmvon Michael Steiner, Produktion Zodiac Pictures
«Monte Verità – Der Rausch der Freiheit», Spielfilm von Stefan Jäger
«In guten Händen», Kurzfilm (Dok) von Kezia Zurbrügg, Philipp Ritler
«Sauna», Kurzfilm (Animation) von Lara Perren
«Screen Time», Kurzfilm (Animation) von Dan Wenger
«3.5%», Kurzfilm (Animation) von Lukas Bieri
«Coffee Break», Kurzfilm (Animation) von Sarah Binz, Viviane Barben
«Esther», Kurzfilm (Dok) von Ana Scheu Amigo
«Sweet Nothing» , Kurzfilm (Animation) von Joana Fischer

Dokumentarfilm «Fedier – Urner Farbenvirtuose» im Kino

Am Donnerstag, 6. Januar startet der Dokumentarfilm «Fedier – Urner Farbenvirtuose» schweizweit in den Kinos.

Franz Fedier (1922 – 2005) war stets auf der Suche nach neuen Impulsen und Ausdrucksformen. Vor allem Aufenthalte in Paris und Algerien haben den im Kanton Uri geborenen und aufgewachsenen Maler geprägt. So brach er nach figurativen Anfängen – Bildern von Tieren, Menschen und Landschaften – künstlerisch bald zu neuen Ufern auf: Fedier entwickelte einen ganz eigenen Stil und wurde zu einem der bedeutendsten Vertreter der Abstrakten Malerei in der Schweiz. Nun wagt seine 24-jährige Enkelin Alma einen eigenen Blick auf den Menschen, den Künstler und auf dessen Werk. Anhand von autobiografischen Texten des weitgereisten Franz Fedier folgt sie seinen Spuren – von seinem Atelier in Bern quer durch die Schweiz bis nach Paris.

Der Urner Regisseur Felice Zenoni hat den Film «Fedier – Urner Farbenvirtuose» zum 100. Geburtstag des Malers realisiert. Durch die Kombination aus Künstlerporträt und Elementen aus dem Genre des Roadmovies wird die grosse Vielfalt und Kraft von Fediers Schaffen nachdrücklich erlebbar. Felice Zenonis Film bringt den kreativen, visionären Künstler näher, gewährt einen einzigartigen Einblick in sein herausragendes Werk und schlägt durch den Einbezug von Fediers jungen Enkelin eine Brücke in die Gegenwart.

Eine Auswahl von Rezensionen:

Luzerner Zeitung Regina Grüter (6.1.2022) [Paywall]
Art-TV (Rolf Breiter)
SRF – Künste im Gespräch

Alle Kinos und Spielzeiten

21. Dezember: Tag des Kurzfilms

Heute feiern wir den Tag des Kurzfilms! Der kürzeste Tag des Jahres macht auf das Potential und die Vielfalt des kurzen Films aufmerksam.

Auf allen Kanälen sind heute Kurzfilme zu sehen. Allen voran auf Play Suisse, der SRG-Streamingplattform

Mit dabei natürlich zahlreiche Filme aus der Zentralschweiz. So gibt es ein Wiedersehen mit Corina Schwingrubers «All Inclusive», wer den Festivalhit 2021 noch nicht gesehen hat schaut «Das Spiel» von Roman Hodel, in dem wir zusammen mit Schiedsrichter Feday San die Höhen und Tiefen eines Fussballspiels erfahren. Auch den Gewinner des europäischen Filmpreises gibt es im Menu: «Nachts sind alle Katzen grau» von Lasse Linder, oder einen Trip zu den Ticketfälschern von Buenos Aires ist mit «En la Boca», Matteo Gariglio. Auch «Kurt und der Sessellift» kriegt seine schneerreiche Plattform im gleichnamigen Film von Thaïs Odermatt.

Viel Spass!

Europäischer Filmpreis kommt 2024 nach Luzern

Luzern hat den Zuschlag erhalten. Im Dezember 2024 werden die 37. European Film Awards im KKL Luzern vergeben. Film Zentralschweiz freut sich über diesen Entscheid. Luzius Wespe, der Präsident von Film Zentralschweiz sagt: «Das ist ein wichtiges Signal für den Filmstandort Zentralschweiz. Luzern ist nicht nur ein guter Gastgeber, sondern bietet auch einen innovativen und gut vernetzten Filmwerkplatz.»

Der Luzerner Stadtpräsident Beat Züsli, ist ebenfalls erfreut und lässt sich in der Medienmitteilung so zitieren: «Wir erhoffen uns einen zusätzlichen Motivations- und Innovationsschub für die Kultur- und Filmwirtschaft in der ganzen Zentralschweiz»

Auch der Luzerner Regierungspräsident Marcel Schwerzmann sieht den positiven Nutzen für Luzern und betont «2024 wird Luzern sichtbar als Filmstadt – das ist wichtig für das Luzerner und Zentralschweizer Filmschaffen», erklärt der Bildungs- und Kulturdirektor.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die sich dafür eingesetzt haben, dass der europäische Filmpreis nach Luzern kommt.

Hier gehts zur Medienmitteilung der Stadt Luzern.
Hier geht’s zum Artikel in der Luzerner Zeitung

Animationsfilm «Sweet Nothing» am Sundance Film Festival

Frohe Botschaft: Am Sundance Film Festival (20.-30. Januar 2022) ist der Animationsfilm «Sweet Nothing» (Produktion: Hochschule Luzern) selektioniert. Die vierminütige Zeichentrick-Erotikkomödie ist in der Kategorie bester internationaler Kurzfilm nominiert. Als einziger Beitrag aus der Schweiz läuft der Film in Sundance, dem Mekka des globalen Independent Films. Für kleinere Filme gilt das US-Festival als Sprungbrett, um Verleiher, und ein breiteres Publikum zu finden.

Sweet Nothing entstand als Abschlussarbeit im Bachelor Animation. Die Absolventinnen Joana Fischer aus Meisterschwanden (AG) und Marie-Christine Kenov aus Basel (BS) mischen im vierminütigen Streifen Humor mit einem Schuss Erotik: Rosa, eine Frau sonnt sich an einem heissen Sommernachmittag in ihrem Garten, als plötzlich die idyllische Ruhe durch den Lärm eines Rasenmähers gestört wird: Im Nachbargarten geht der Gärtner seiner Arbeit nach. Derweil gerät Rosa beim Anblick seiner zärtlichen Berührungen der Blumen zunehmend in Ekstase…

Zentralschweizer Preise an den Kurzfilmtagen Winterthur

Am Sonntag, 14. November sind die Preise der Kurzfilmtage Winterthur (8.-13.11.2021) vergeben worden. Matteo Gariglio gewinnt den Postproduktionspreis der Kurzfilmtage Winterthur im Wert von CHF 20 000.-

Sein Projekt «Il Muratore» (Produktion Kaleo La Belle) erzählt die Geschichte von Giuseppe Spagnuolo, dem letzten Bewohner eines kleinen, zerfallenden Dorfs in Süditalien, das nicht zuletzt wegen dem alten Herrn zur Touristenattraktion wird. «Das Projekt besticht durch seine malerische Bildsprache und die Einzigartigkeit der Location und des Protagonisten», so die Jury. Auf eindrückliche Art zeigt Gariglio auf, wohin uns die Entscheidungen in unserem Leben führen können. Der Film wird im Verlauf des Jahres 2022 fertiggestellt.

Jela Hasler (Alumna der Hochschule Luzern – Design & Kunst) erhält die Kandidatur für den European Film Award (EFA) für «Über Wasser / On Solid Ground» (Schweiz 2021). Darin sieht sich die Protagonistin Eli immer wieder mit sexistischen Aggressionen konfrontiert. «Ein Film, der eine spannungsvolle Odyssee einzig mit Mikro-Momenten schafft», zeigt sich die Jury beeindruckt. Der Film ist damit für den europäischen Filmpreis 2022 in der Kategorie bester Kurzfilm nominiert.
Hier geht’s zu allen Preisen

Herzliche Gratulation!

Zürcher Filmpreis 2021: Zwei Lupen an Zentralschweizer Filmschaffende

Heute, 2. November wurden die Zürcher Filmpreise 2021 bekannt. Mit einer Lichtinstallation an die Aussenwand des Lindenhofs mitten in der Altstadt von Zürich, sind die Preisträger öffentlich verkündet worden. Zwei der drei Hauptpreise gehen an Filme aus der Zentralschweiz.

Der Zürcher Filmpreis 2021 für den besten Dokumentarfilm (20‘000 Franken) geht an «Dida» von Nikola Ilić & Corina Schwingruber Ilić, produziert von Dschoint Ventschr Filmproduktion, Zürich.

Der Preis für den besten Spielfilm (20‘000 Franken) geht an «Spagat» von Christian Johannes Koch.

Zwei Auszeichnungen mit je 5‘000 Franken gehen an spezielle Leistungen. Kezia Zurbrügg erhält gemeinsam mit ihrem Co-Regissuer Philipp Ritler eine Auszeichnung für das Bildkonzept in ihrem Kurzfilm «In guten Händen»

Die HSLU-Alumna Jela Hasler erhält eine Auszeichnung für die Regie in ihrem Kurzfilm «Über Wasser».

Die Summe der Preisgelder betrage 100’000 Franken.

Die Preise werden am 18. November im Rahmen einer öffentlichen Feier in Zürich vergeben. Die Preistrophäe ist eine speziell gestaltete Lupe.

Hier gehts zu allen Preisen und Jurybegründungen.
Herzliche Gratulation an die Preisträgerinnen und Preisträger.

Ja zur Stärkung der Filmförderung im Luzerner Kantonsrat

Der Luzerner Kantonsrat hat einer schrittweisen Erhöhung der Filmförderung zugestimmt. Eine Erhöhung der Beiträge an die Projektförderung ab 2023 wird im Aufgaben- und Finanzplan 2022-2025 eingestellt. Film Zentralschweiz, der Verband der professionellen Filmschaffenden freut sich über diesen Entscheid. Der nächste Schritt ist nun die Gründung einer Filmstiftung für die Zentralschweiz, gemeinsam mit allen Zentralschweizer Kantonen und privaten Stiftungen.

Auf Antrag der Finanzkommission (PFK) und der Kulturkommission (EBKK) hat der Kantonsrat die schrittweise Erhöhung der Filmförderung ab 2023 festgehalten. Die Abstimmung im Luzerner Kantonsrat ergab ein klares Bekenntnis zu einer Stärkung der Filmförderung in Luzern. Film Zentralschweiz, der Verband der professionellen Filmschaffenden, freut sich über den Entscheid im Kantonsrat zur Stärkung der Filmförderung. In engagierten Voten haben sich viele Kantonsparlamentarier klar zur Filmförderung bekannt.

Damit kann eine langjährige Lücke geschlossen werden, und der Kantonsrat deblockiert eine langjährige Pendenz. Die kaum bestrittene Investition, die seit Jahren hinausgeschoben wurde, ist nun endlich im Finanzplan eingestellt. Für die ganze Region gibt das einen wichtigen Impuls und für die wachsende Film- und Audiovisionsbranche eine Perspektive. Die Chancen stehen gut, dass das grosse Potential endlich ausgeschöpft werden kann, welches in der Region vorhanden ist. Die Absolventen der Filmausbildungsgänge an der Hochschule Luzern – Design & Kunst erhalten berufliche Anschlussmöglichkeiten in der Region, die Filmbranche wird gestärkt, und der Zugang zu nationalen und internationalen Filmprojekten und Fördergeldern ermöglicht. Luzern und die Zentralschweiz verlieren nicht den Anschluss an eine Entwicklung, die mit der Digitalisierung national -und international boomt: Die Produktion von Bewegtbild.

Luzius Wespe, Präsident des Vereins Film Zentralschweiz: «Wir freuen uns über die breite Unterstützung für die Film- und Audiovisionsbranche im Kanton Luzern. Das gibt uns den nötigen Rückenwind um jetzt mit allen Beteiligten eine solide Filmstiftung aufzugleisen»

Private und öffentliche Hand gemeinsam: DieFilmZentrale

Film Zentralschweiz hat gemeinsam mit privaten Stiftungen und Vertretern des Bildungs- und Kulturdepartements einen Vorschlag ausgearbeitet zur Schaffung und Finanzierung einer privatrechtlich organisierten Filmstiftung Zentralschweiz mit dem Arbeitstitel «FilmZentrale». Das klare Votum des Luzerner Kantonsparlaments schafft nun eine gute Voraussetzung für das gemeinsame Projekt. Ziel ist eine Zentralschweizer Filmstiftung, welche im Jahr 2023 ihre Fördertätigkeit aufnehmen kann, mit der Unterstützung von privaten Stiftungen und den Zentralschweizer Kantonen.

Link auf den Kantonsrat:
B 79 – Aufgaben- und Finanzplan (AFP) 2022–2025

Zentralschweizer Filme am Zurich Film Festival

Der Eröffnungsfilm am Zurich Film Festival (23.9.-3.10.2021) ist der Spielfilm «Und morgen seid ihr tot» von Michael Steiner (Produktion Zodiac Pictures) über das Geiseldrama zweier Schweizer, welche in Pakistan von Taliban entführt wurden und sich selbst befreien konnten.

Seine Weltpremiere feiert der von sechs Frauen gedrehte kollektive Dokumentarfilm «Les Nouvelles Eves – Heldinnen des Alltags» (Bild oben) Unter den Filmemacherinnen sind die Zentralschweizerin Thaïs Odermatt und die HSLU-Alumnae Anna Thommen und Jela Hasler. Ein Jahr nach dem nationalen Frauenstreik tauchen sechs Filmemacherinnen in den Alltag von sechs Frauen aus unterschiedlichen Berufssparten ein und erforschen, was es heisst, in der heutigen Schweiz eine Frau zu sein.

Der neue Dokumentarfilm «Paracelsus Ein Landschaftsessay» von Erich Langjahr ist eingeladen in der Reihe Special Screenings. Der Zuger Filmschaffende geht gemeinsam mit dem Historiker Pirmin Meier auf Entdeckungsreise durch die Zentralschweiz der Gegenwart. Gemeinsam erkunden sie die Wohn- und Wirkungsstätten von Paracelsus, dem berühmten Arzt und Naturphilosophen, der in Einsiedeln geboren wurde.
Hier geht’s zum ZFF-Programm

Die Preise am Fantoche-Festival

Am Sonntag, ging das 19. Fantoche Festival (7.-12.9.2021) in Baden mit der Preisverleihung zu Ende. Der Preis «New Swiss Talent» ging an den Abschlussfilm der Hochschule Luzern – Design & Kunst «Sauna» von Anna Lena Spring und Lara Perren, CH 2021

Die meisten weiteren Preise im Schweizer Wettbewerb machten Alumni der Hochschule Luzern unter sich aus. So holten Samuel Patthey und Silvain Monney mit «Écorce»  den Preis für den besten Schweizer Film, sowie den Publikumspreis. «Jeroboam» von Bianca Caderas gewann den High Risk Preis. Kiliam Vilim schliesslich holte sich den Fantastic Swiss Award mit seinem «Mr. Pete & the Iron Horse».
Damit könnte man fast von einem HSLU-Klassentreffen  (Jahrgang 2017) sprechen, denn es gewannen alles Animations-Filmschaffende, welche 2017 den Bachelor im Departement Animation gemacht hatten.

Alle Preise in der Übersicht: hier.

Herzliche Gratulation allen Gewinnerinnen und Gewinnern!

Bild: ©Fantoche, Johannes Hofmann

Zentralschweizer Filme am Fantoche

Heute startet das Fantoche Festival für Animationsfilm in Baden (7.-12. September 2021). Im Schweizer Wettbewerb sind wieder viele Zentralschweizer Filme vertreten. Aus der Hochschule Luzern – Design & Kunst sind sechs Filme im CH-Wettbewerb:

«D’Gschicht vom grüene Chääs» Noah Erni, CH 2020, 4’48’’
«Huis Clos» Nina Winiger, CH 2020, 4’28’’
«SAUNA» Anna Lena Spring, Lara Perren, CH 2021, 4’16’’
«O- BON, anecdotes de Kyoto» Jenay Vogel, CH 2021, 10’14’’
«Them» Sunitha Sangaré, CH 2020, 07’33’’
«Sweet Nothing» Joana Fischer, Marie Kenov, CH 2021, 4’01’’

Hier gehts zum Programm

Weltpremiere für 360°-Film in Venedig

«Caves» von Carlos Isabel Garcia feiert in Venedig seine Weltpremiere. Der 360° Dokumentarfilm «Caves» (19 Min.) läuft im Wettbewerb VR Expanded der 78. Mostra Internazionale d’arte Cinematografica (1.-11.9.2021). Die Crew ist zur Zeit mit Carlos Garcia (Regie), Produzentin Franziska Sonder (Ensemble Film), Thaïs Odermatt (Schnitt), Nora Sanz (Protagonistin) auf dem Lido!

Dokumentarfilm «Mitholz» in den Kinos

Das Berner Dorf Mitholz wird 1947 durch eine Explosion im Munitionsdepot der Schweizer Armee zerstört. Erst knapp 70 Jahre später kommt das grausame Ereignis nach jahrelanger Vertuschung wieder zutage. Es folgt eine Geschichte schockierender Erkenntnisse, anhaltender Angst und einer Dorfgemeinschaft, die versucht mit ihrem Schicksal klarzukommen.

Der Dokumentarfilm «Mitholz» von Theo Stich kommt in die Kinos.
«Aus einer alten Geschichte wird ein aktuelles Thema.» – Nidwaldner Zeitung (19.8.2021)
«Es ist die Geschichte so wie ich sie sehe» Interview mit Theo Stich in der Nidwaldner Zeitung (28.8.2021)

Die Gelegenheit für Vorführungen in der Zentralschweiz in Anwesenheit von Theo Stich

Samstag, 28. August um 18:00 Uhr im Kino Engelberg
Sonntag, 29. August um 11:30 Uhr im Bourbaki Kino/Bar, anschliessend Gespräch mit Theo Stich und Jakob Tanner (Geschichtsprofessor Uni  Zürich)
Alle Kinos und Spielzeiten in der ganzen Schweiz auf movies.ch

«Caves» feiert Weltpremiere am Filmfestival Venedig

Der 360 Grad Dokumentarfilm «Caves» von Carlos Isabel Garcia feiert in Venedig an der 78. Mostra Internazionale d’arte Cinematografica (1.-11.9.2021) seine Weltpremiere. Der neue Dokumentarfilm ist als einzige Schweizer Produktion ausgewählt für den Wettbewerb VR Expanded.

Der 360 Grad Dokumentarfilm begleitet die erfahrene Höhlenforscherin Lea Odermatt aus Nidwalden und ihre Begleiter*innen auf Entdeckungsreisen unter der Erdoberfläche, durch klaustrophobische Gänge, gigantische Gallerien und Höhlen – die sonst nur für die Augen von Forschenden bestimmt sind. Der 19-minütige Dokumentarfilm von Carlos Isabel Garcia wurde produziert von Ensemble Film (Franziska Sonder).

Mit der innovativen 360° Film-Technik wird dem Publikum ein physisches und emotionales Erlebnis vermittelt. Im neuen Wettbewerbsformat VR Expanded präsentiert das Filmfestival Venedig erweiterte Formate des Bewegtbildes, die unter dem Begriff Virtual Reality zusammengefasst werden.

Die 78. Mostra internazionale d’Arte cinematografica, wie das älteste Filmfestival der Welt mit vollem Namen heisst – oder kurz das Filmfestival Venedig ist eines der drei wichtigsten Filmfestivals weltweit.

Der gebürtige Spanier Carlos Isabel Garcia lebt heute in Kriens. Er hat sein Kunst Studium an der Universidad Complutense de Madrid 2017 ergänzt mit einem Master in Cinematography an der Filmuniversität «Konrad Wolf» in Berlin – Babelsberg. Er arbeitet seither an der Hochschule Luzern Design & Kunst und als freiberuflicher Regisseur und Kameramann.

Er wird den Film gemeinsam mit seiner Crew und der Produzentin Franziska Sonder in Venedig vorstellen und freut sich schon darauf: «Ich freue mich sehr, dass La Mostra di Venezia entschieden hat meinen Film «Caves» aus der Höhle ans Licht zu bringen»

Zentralschweizer Präsenz am Filmfestival Locarno (4.-14. August 2021)

Das Filmfestival Locarno ist zurück. An der diesjährigen Ausgabe sind auch Zentralschweizer Filmschaffende vertreten. Allen voran die internationale Co-Produktion «Monte Verità» des Luzerners Stefan Jäger. Der neue künstlerische Leiter Giona A. Nazzaro hat an der heutigen Pressekonferenz das Programm bekanntgegben.

Der Spielfilm «Monte Verità» von Stefan Jäger erlebt seine Weltpremiere auf der prestigeträchtigen Piazza Grande am Samstag-Abend 7. August. Die internationale Co-Produktion (Schweiz, Österreich, Schweiz) ist 2020 im Tessin, in Kön und Wien gedreht worden. Im prominent besetzten Spielfilm – nach realen Begebenheiten – machen sich Aussteiger zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf die Suche nach dem Paradies, das sie auf dem Monte Verità in der Schweiz finden. Der Film wird am 26. August in die Schweizer Kinos kommen.

Für die Sektion Panorama Suisse ist «Das Spiel» von Roman Hodel ausgewählt worden. Der Kurzfilm des Luzerners hat seit seiner Weltpremiere in Venedig zahlreiche Preise gewonnen. Auch der Dokumentarfilm «Nemesis» von Thomas Imbach läuft im Programm, welche die prägnantesten Schweizer Produktionen des vergangenen Kinojahres zeigt.

Zudem sind in einem neu etablierten Schulfilmprogramm unter dem Titel «Scuole senza frontiere» (Schulen ohne Grenzen) Filme der wichtigsten Schweizer Filmschulen  vertreten, darunter ein Programm mit sieben Abschlussfilmen der Hochschule Luzern – Design & Kunst.

Die Filme «The Edge» von Zaide Kutay und Géraldine Cammissar, Animation, MA Film, 2020  «Ihr» von Amélie Cochet and Louis Möhrle, BA Animation, 2019 «Schweinerei» von Vera Falkenberg, Stephanie Thalmann und Livia Werren, BA Animation, 2019  «Megamall» von Aline Schoch, BA Animation, 2020  «Liebe Grüsse aus dem Anthropozän» von Lucas Ackermann, BA Video, 2020 , «Cosmic Liz and Ivy Rose» von Maria Lena Koen, BA Video, 2021, «Kreismühle» von Jules Claude Gysler, BA Video, 2020